Zentrierspanner
Zentrieren und Spannen in einem Arbeitsgang: Der Zentrierspanner fasst ein Werkstück in seiner Bohrung, richtet es exakt mittig aus und hält es fest. HUG Technik führt 18 Zentrierspanner von KIPP mit einer Zentriergenauigkeit von ±0,2 mm.Zu Ihrem Experten für Zentrierspanner
Andreas Selwitschka
Inhalt im Überblick
Zentrieren und Spannen in der Bohrung
Kurz: Der Zentrierspanner greift in die Bohrung des Werkstücks und spreizt symmetrische Backen nach außen. Weil sich die Backen gleichmäßig bewegen, wird das Werkstück beim Spannen zugleich mittig zentriert.
Viele Werkstücke müssen nicht nur gehalten, sondern präzise positioniert werden – und zwar über eine vorhandene Bohrung. Der Zentrierspanner erledigt beides in einem Schritt: Er wird in die Bohrung eingeführt, und beim Spannen spreizen sich symmetrische Backen gleichmäßig nach außen gegen die Bohrungswand. Weil sich beide Seiten synchron bewegen, findet das Werkstück automatisch seine Mitte – es wird zentriert und gespannt zugleich. Das erspart das separate Ausrichten und macht die Aufspannung wiederholgenau – anders als der Niederzugspanner, der von außen anpresst. Für das Spannen zweier Werkstücke gegen feste Anschläge ist der Keilspanner gedacht.
Genauigkeit, Hub und Spannbereich
Kurz: Der Zentrierspanner erreicht eine Zentriergenauigkeit von ±0,2 mm, hat einen großen Hub und deckt einen Spannbereich von etwa Ø12 bis Ø30 mm ab – so lassen sich auch Bohrungen mit Toleranz sicher fassen.
Für die präzise Positionierung zählen drei Werte. Die Zentriergenauigkeit von ±0,2 mm sorgt dafür, dass das Werkstück reproduzierbar mittig sitzt. Der große Hub erlaubt es, auch Bohrungen mit größerer Maßstreuung sicher zu fassen, ohne für jedes Werkstück umzurüsten. Der Spannbereich von rund Ø12 bis Ø30 mm deckt ein breites Band an Bohrungsdurchmessern ab. Ergänzend gibt es Spanndorne als Aufnahme, die das Werkstück über die Bohrung zentrieren, sowie Ausführungen mit Kugel für den Toleranzausgleich. Als Werkstoff kommt meist Vergütungsstahl oder Edelstahl zum Einsatz. Einen Überblick über alle Werkstück-Spannelemente gibt der Bereich Spannelemente.
FAQ zu Zentrierspannern
- Wie funktioniert ein Zentrierspanner? Er wird in die Bohrung des Werkstücks eingeführt und spreizt beim Spannen symmetrische Backen gleichmäßig nach außen gegen die Bohrungswand. Weil sich beide Seiten synchron bewegen, findet das Werkstück automatisch seine Mitte – es wird zentriert und gespannt zugleich. Das erspart das separate Ausrichten.
- Wie genau zentriert er? Die KIPP-Zentrierspanner erreichen eine Zentriergenauigkeit von ±0,2 mm. Das sorgt dafür, dass das Werkstück reproduzierbar mittig sitzt – wichtig für die maßgenaue Bearbeitung und für Vorrichtungen, in denen die Position stimmen muss. Der große Hub erlaubt zudem, Bohrungen mit Maßstreuung sicher zu fassen.
- Welchen Bohrungsbereich deckt er ab? Der Spannbereich liegt bei rund Ø12 bis Ø30 mm, sodass sich ein breites Band an Bohrungsdurchmessern spannen lässt. Über den großen Hub werden auch Bohrungen mit Toleranz sicher gefasst, ohne für jedes Werkstück umzurüsten. Für andere Durchmesser oder Aufnahmen gibt es ergänzende Spanndorne.
Zentrierspanner bei HUG – 18 KIPP-Spanner ab Lager
Seit 1938 stattet HUG Technik und Sicherheit Betriebe mit technischem Bedarf aus – bei den Zentrierspannern von KIPP: Zentrieren und Spannen in der Bohrung in einem Schritt, mit ±0,2 mm Genauigkeit, großem Hub und Spandornen als Aufnahme. Passend dazu ergänzen diese Bereiche die Spanntechnik:- Keilspanner – Doppelspannung gegen feste Anschläge
- Niederzugspanner – seitliches Anpressen mit Niederzug
- Spannelemente im Überblick – alle Werkstück-Spannelemente
- KIPP-Markenwelt – das komplette KIPP-Spanntechnik-Programm
