T-Nutenspanner
Ganz flache Werkstücke lassen sich mit einer hohen Pratze schlecht spannen – dafür gibt es den T-Nutenspanner: Er sitzt in der Tischnut und drückt niedrige Teile flach nieder. HUG Technik führt 5 T-Nutenspanner von KIPP.Zu Ihrem Experten für T-Nutenspanner
Andreas Selwitschka
Inhalt im Überblick
Niedrige Werkstücke flach spannen
Kurz: Der T-Nutenspanner – ein Flachspanner – erzeugt über einen Keilmechanismus eine nach unten gerichtete Spannkraft. So lassen sich besonders niedrige, flache Werkstücke sicher niederhalten, ohne dass ein hohes Spannelement im Weg ist.
Flache Werkstücke sind eine Herausforderung: Eine gewöhnliche Spannpratze baut zu hoch und würde das Werkzeug behindern. Der T-Nutenspanner löst das, indem er selbst kaum aufträgt und über einen Keilmechanismus eine definierte Niederhaltekraft aufbringt, die das Werkstück flach auf den Tisch drückt. Das macht ihn zur richtigen Wahl für dünne Platten und niedrige Teile, an denen von oben wenig Platz ist. Zieht das Werkstück beim Bearbeiten nach oben, ist zusätzlich der Niederzugspanner die passende Lösung.
Sitz in der T-Nut nach DIN 508
Kurz: Der T-Nutenspanner wird in die T-Nut des Maschinentischs gesetzt und dort verankert. Die zugehörigen Muttern und Nutensteine folgen DIN 508 – der Norm für Muttern und Steine in T-Nuten.
Wie alle tischgebundenen Spannelemente nutzt der T-Nutenspanner die T-Nuten des Maschinentischs zur Verankerung. Die dafür vorgesehenen Muttern für T-Nuten sind in DIN 508 genormt, sodass sie zur Nutbreite des Tischs passen. Über die Nutbreite (etwa 12 oder 14 mm) wird der passende Spanner gewählt. Gehärtete und brünierte Ausführungen sowie Edelstahlvarianten decken den robusten Dauereinsatz und den Feuchtbereich ab. So lässt sich der Spanner flexibel entlang der Nut positionieren, wo das Werkstück gehalten werden soll. Für sehr hohe Spannkräfte über einen Keil ist der Keilspanner gedacht.
FAQ zu T-Nutenspannern
- Wofür eignet sich ein T-Nutenspanner? Für das Spannen besonders niedriger, flacher Werkstücke. Er baut selbst kaum auf und erzeugt über einen Keilmechanismus eine nach unten gerichtete Kraft, die das Werkstück flach auf den Tisch drückt. Wo eine hohe Spannpratze das Werkzeug behindern würde, ist der flache T-Nutenspanner die richtige Wahl.
- Was regelt DIN 508? DIN 508 ist die Norm für Muttern und Nutensteine in T-Nuten von Maschinentischen. Sie legt die Maße fest, sodass die Muttern zur Nutbreite des Tischs passen. Der T-Nutenspanner wird über diese genormten Elemente in der Nut verankert – die Nutbreite bestimmt, welcher Spanner passt.
- Was ist der Unterschied zum Spanneisen? Das Spanneisen ist eine Pratze, die von oben mit einer Schraube auf das Werkstück drückt und dafür eine gewisse Bauhöhe braucht. Der T-Nutenspanner baut flach und erzeugt die Niederhaltekraft über einen Keil – ideal für niedrige Werkstücke, an denen von oben wenig Platz ist. Beide verankern sich in der T-Nut.
T-Nutenspanner bei HUG – 5 KIPP-Flachspanner ab Lager
Seit 1938 stattet HUG Technik und Sicherheit Betriebe mit technischem Bedarf aus – bei den T-Nutenspannern von KIPP: flache Spanner für niedrige Werkstücke mit Keilmechanismus, gehärtet und brüniert oder aus Edelstahl, für T-Nuten nach DIN 508. Passend dazu ergänzen diese Bereiche die Spanntechnik:- Spanneisen – Spannpratzen zum Niederhalten von oben
- Keilspanner – Keilmechanismus zum Spannen gegen feste Anschläge
- Spannelemente im Überblick – alle Werkstück-Spannelemente
- KIPP-Markenwelt – das komplette KIPP-Spanntechnik-Programm
