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Druckluft-Messgeräte

Druckluft-Messgeräte sind die Prüf- und Überwachungsinstrumente für Pneumatiksysteme, Kompressoren und Druckluftwerkzeuge – vom Manometer über den Druckschalter bis zum Leckagesuchgerät. HUG führt Druckluft-Messtechnik von WIKA, RIEGLER, SKS und aircraft ab Lager.
Thomas Klosik

Zu Ihrem Experten für Druckluft-Messgeräte

Thomas Klosik

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Die Messgeräte-Typen im Überblick

Kurz: Manometer zeigen den Druck analog an, Druckschalter schalten elektrisch, Drucksensoren liefern Signale an die SPS, Reifenfüllmesser füllen exakt, Durchfluss- und Leckagesuchgeräte überwachen den Verbrauch.

Die Druckluft-Messtechnik deckt jede Überwachungsaufgabe ab:
  • Manometer: analoge Druckanzeige als Standard-, Glyzerin- oder Edelstahlausführung.
  • Reifenfüllmesser: Reifendruck exakt prüfen und befüllen – für Werkstatt und Reifenservice.
  • Druckschalter: schalten elektrische Kontakte bei eingestelltem Druck – für die Kompressorregelung.
  • Drucksensoren und Messumformer: elektronische Erfassung mit analogem oder digitalem Signal für die SPS.
  • Durchfluss- und Leckagesuchgeräte: überwachen Verbrauch und finden undichte Stellen.
Dazu kommen Thermometer, Digitalanzeigen und Manometerzubehör wie Manometerhähne und Adapter.

Manometer als wichtigstes Instrument

Kurz: Das Manometer ist das meistgenutzte Druckluft-Messgerät. Standardausführungen genügen in ruhigen Leitungen, Glyzerinmanometer dämpfen Vibration an Kompressoren, Edelstahl trotzt Korrosion.

Das Manometer ist das zentrale Instrument der Druckluftüberwachung. Die Bauform richtet sich nach der Umgebung: Das Standard-Manometer mit Bourdonrohr-Feder zeigt den Druck in ruhigen Leitungen an, das Glyzerinmanometer dämpft Zeigerschwingungen an Kompressoren und Pumpen, das Edelstahlmanometer widersteht Chemie und Feuchte. Wie bei jedem Manometer gilt: Der Betriebsdruck sollte im mittleren Drittel der Skala liegen, das Skalenende mindestens 30 % über dem Maximaldruck. So bleibt die Anzeige genau, und der Zeiger schlägt nicht am Endanschlag an. Die Genauigkeitsklasse nach EN 837 – etwa Klasse 1,6 oder 1,0 – gibt die zulässige Abweichung in Prozent vom Skalenendwert an: Je kleiner die Zahl, desto genauer das Instrument. WIKA als Marktführer deckt vom Normal- bis zum Präzisionsmanometer das gesamte Spektrum ab.

Druckschalter und Hysterese

Kurz: Der Druckschalter schaltet bei einem eingestellten Druck, etwa zur Kompressorregelung. Die Hysterese – die Differenz zwischen Ein- und Ausschaltdruck – verhindert, dass der Schalter ständig nahe der Schwelle pendelt.

Druckschalter und Drucksensoren übernehmen die elektrische Drucküberwachung. Der Druckschalter schaltet bei einem definierten Druck, etwa um den Kompressor zu regeln. Entscheidend ist die Hysterese: Sie ist die Differenz zwischen Ein- und Ausschaltdruck. Eine zu kleine Hysterese lässt den Schalter dauernd nahe der Schwelle pendeln, sodass der Kompressor zu oft schaltet und schnell verschleißt. Üblich sind 1 bis 2 bar – der Kompressor schaltet etwa bei 6 bar ein und bei 8 bar aus. Bei kleinen Behältern bis 50 Liter genügt eine Hysterese von 0,5 bis 1 bar. Für die Anbindung der Messgeräte an die Leitung führt HUG passende Leitungsverbinder.

Leckagesuche und Verbrauch

Kurz: Jede Leckage im Druckluftnetz kostet Energie. Durchflussmesser und Leckagesuchgeräte decken Verluste auf – ein Druckabfall von mehr als 0,5 bar pro Stunde im stehenden Netz weist auf Systemlecks hin.

Druckluft ist teuer erzeugte Energie, und Leckagen summieren sich schnell zu hohen Kosten. Drei Wege führen zum Leck:
  • Hören: bei abgeschaltetem Werkzeugbetrieb am Zischen oder Pfeifen erkennbar.
  • Seifenwasser: auf verdächtige Verbindungen sprühen – Blasen verraten das Leck.
  • Ultraschall-Leckagesuchgerät: findet auch nicht hörbare Leckagen.
Ein einfacher Test: das stehende Netz beobachten und den Druckabfall pro Stunde am Manometer notieren. Mehr als 0,5 bar pro Stunde deutet auf Systemleckagen hin. Zur Steuerung und Absperrung der Messstellen ergänzen Absperrarmaturen die Messtechnik.

FAQ zu Druckluft-Messgeräten

  • Welche Druckluft-Messgeräte gibt es? Manometer (analoge Anzeige), Reifenfüllmesser (exaktes Befüllen), Druckschalter (elektrisches Schalten), Drucksensoren (Signal für die SPS), Durchflussmesser und Leckagesuchgeräte (Verbrauchsüberwachung) sowie Thermometer und Digitalanzeigen.
  • Standard- oder Glyzerinmanometer für meinen Kompressor? Ein Glyzerinmanometer immer dann, wenn der Druck pulsiert oder die Anlage vibriert – etwa an Kolbenkompressoren und Pumpen. Das Standardmanometer reicht in stabilen Leitungen ohne Pulsation. Die Glyzerinfüllung beruhigt den Zeiger und verlängert die Lebensdauer deutlich.
  • Welchen Anzeigebereich wähle ich? So, dass der Betriebsdruck im mittleren Drittel der Skala liegt – bei 6 bar Betrieb also 0–10 oder 0–16 bar. Das Skalenende sollte mindestens 30 % über dem Maximaldruck liegen, damit der Zeiger nicht am Endanschlag anschlägt.
  • Druckschalter mit oder ohne Hysterese? Immer mit Hysterese. Sie ist die Differenz zwischen Ein- und Ausschaltdruck und verhindert, dass der Schalter dauernd pendelt. Üblich sind 1 bis 2 bar; bei kleinen Behältern bis 50 Liter genügen 0,5 bis 1 bar.
  • Wie finde ich Leckagen im Druckluftnetz? Durch Hören bei abgeschaltetem Betrieb, durch Seifenwasser auf verdächtige Verbindungen oder mit einem Ultraschall-Leckagesuchgerät. Ein Druckabfall von mehr als 0,5 bar pro Stunde im stehenden Netz weist auf Systemleckagen hin.
  • Was ist der Unterschied zwischen Reifenfüllmesser und Manometer? Der Reifenfüllmesser hat einen Anschlussstecker für das Reifenventil sowie ein Entlüftungsventil zum exakten Befüllen. Das Manometer zeigt nur an. Für die gewerbliche Reifenmontage ist ein eichfähiges Reifenfüllmessgerät Pflicht.
  • Brauche ich elektronische Drucksensoren? Wenn der Druck in eine Steuerung einfließen soll – etwa zur automatischen Regelung oder Überwachung in der Prozessautomation. Drucksensoren und Messumformer liefern ein analoges oder digitales Signal an die SPS; für die reine Anzeige genügt ein Manometer.
  • Welche Marken führt HUG bei Druckluft-Messgeräten? HUG führt das Sortiment von WIKA, RIEGLER, SKS und aircraft – Manometer, Reifendruckmesser, Druckschalter, Drucksensoren, Leckagesuchgeräte und Durchflussmesser für alle Pneumatik-Anwendungen.

Druckluft-Messgeräte bei HUG – Messtechnik ab Lager

HUG Technik und Sicherheit führt das Druckluft-Messgeräte-Sortiment von WIKA, RIEGLER, SKS und aircraft – Manometer, Reifendruckmesser, Druckschalter, Drucksensoren, Leckagesuchgeräte und Durchflussmesser für alle Pneumatik-Anwendungen. Passend dazu finden Sie im Sortiment:
  • Manometer – das wichtigste Instrument der Druckluftüberwachung im Detail.
  • Leitungsverbinder – für den Anschluss der Messgeräte an die Leitung.
  • Absperrarmaturen – Kugelhähne und Ventile zum Absperren der Messstelle.
Was HUG ausmacht: ein tiefes Messtechnik-Sortiment und technische Beratung bei der Auswahl von Bauform, Messbereich und Anschluss. Bestellungen bis 16:00 Uhr gehen am selben Tag in den Versand.