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HUG Technik und Sicherheit GmbH - Technischer Großhandel

Manometer

Manometer sind die mechanischen Druck­messgeräte für Druckluft-, Hydraulik- und Prozess­anlagen – Rohrfeder, Plattenfeder oder Kapselfeder wandeln Druck in eine Zeiger­anzeige um. HUG führt das Manometer-Sortiment von WIKA und Riegler in zehn Bauformen vom Standard-Rohrfeder­manometer bis zum Edelstahl- und Kontakt­manometer.

Zu Ihrem Experten für Manometer

Thomas Klosik

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Technische Infos
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Manometer-Bauformen im Überblick

  • Standardmanometer (Rohrfeder): Industrie­standard für Druckluft, Wasser und neutrale Medien
  • Glyzerin­manometer: Glyzerin-Füllung dämpft Schwingungen – für Pumpen, Hydraulik und pulsierende Medien
  • Plattenfeder­manometer: Für aggressive Medien und hohe Schaltfrequenzen
  • Kapselfeder­manometer: Für Niederdruck und Gasmessungen (bis ca. 0,6 bar)
  • Differenzdruck­manometer: Misst Druck­differenz zwischen zwei Punkten – für Filter­überwachung
  • Feinmess­manometer: Präzisions­ausführung mit Klasse 0,6 oder besser
  • Edelstahl­manometer: Komplett in Edelstahl – für Chemie, Lebensmittel und Außen­einsatz
  • Robust­ausführungen: Stoßfeste Manometer mit stabilem Gehäuse
  • Kontakt­manometer: Mit integrierten elektrischen Schalt­kontakten für Signal­auslösung
  • Schweißtechnik-Manometer: Für Gas­regler an Schweißgerätebaugruppen

Nenndurchmesser im Überblick

  • ND 40 mm: Klein­manometer für Panel-Einbau und Druckluft­armaturen
  • ND 50 / 63 mm: Standard für Druckluft-Wartungs­einheiten
  • ND 80 mm: Gut ablesbarer mittlerer Durchmesser für Industrie­anlagen
  • ND 100 / 160 mm: Große Skala für gut ablesbare Anzeige aus Entfernung

Werkstoffe und Gehäuse­varianten

  • Kunststoff­gehäuse: Preisgünstig für Druckluft und neutrale Medien
  • Stahl­gehäuse: Robust für Industrie­anwendung mit lackiertem Finish
  • CrNi-Stahl / Edelstahl: Korrosions­beständig für Chemie, Lebensmittel und Außen­einsatz
  • Stahlblech: Leicht und ausreichend für Standard-Industrie
  • Grauguss: Schwere, sehr stabile Ausführung für Schwer­industrie­anwendungen

Druckbereiche

  • Vakuum: −1/0 bar für Unterdruck-Überwachung
  • Nieder­druck: 0 bis 0,6 / 1 / 1,6 bar – Kapselfeder-Bereich
  • Mittel­druck: 0 bis 10 / 16 / 25 bar – Druckluft­installationen
  • Hoch­druck: 0 bis 60 / 100 / 250 bar – Hydraulik­anwendungen
  • Sehr hoch: Bis 600 bar – Hochdruck­hydraulik und Spezial­anlagen

Anschluss­arten und Genauigkeits­klassen

  • Anschluss radial (unten): Standard für Wandmontage mit sichtbarem Gehäuse
  • Anschluss axial (hinten): Für Panel-Einbau und Hinter­anschluss
  • Gewinde G 1/8, G 1/4, G 3/8, G 1/2: Standard-Rohrgewinde nach ISO 228
  • Genauigkeits­klasse 1,6 / 1,0 / 0,6 / 0,25: Je kleiner die Zahl, desto präziser

Typische Einsatzgebiete

  • Druckluft­installationen: Standardmanometer an Wartungs­einheiten und Verteilern
  • Hydraulik: Glyzerin-Manometer mit Dämpfung gegen Druckstöße
  • Pumpen und Kompressoren: Robust- oder Edelstahl­ausführung
  • Chemie- und Lebensmittel­industrie: Edelstahl-Manometer mit Plattenfeder
  • Filter­überwachung: Differenzdruck­manometer für Verschleiß­erkennung
  • Schweißgerätebaugruppen: Gas­regler mit Schweißtechnik-Manometer

Hersteller-Charakter

  • WIKA: Deutscher Weltmarktführer für Druckmess­technik – Premium-Qualität mit umfassendem Sortiment
  • Riegler: Deutscher Spezialist für Druckluft­technik – gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Ergänzende Armaturen und Messtechnik

FAQ – häufige Fragen zu Manometern

  • Welche Bauform für welches Medium? Rohrfeder (Standard) für Luft, Wasser und neutrale Medien bis 1.000 bar – das Arbeits­tier. Plattenfeder für aggressive Chemie und Schmutz im Medium (verstopft nicht). Kapselfeder für Niederdruck unter 0,6 bar (Gasdruck, Lüftungs­überwachung). Glyzerin-gefüllt bei Vibration und Pulsation – Hydraulik, Pumpen.
  • Welche Genauigkeitsklasse brauche ich? Klasse 1,6 (Industrie­standard) reicht für Anlagen­überwachung – Skalenend­wert ±1,6 % Fehlertoleranz. Klasse 1,0 für anspruchsvolle Industrie. Klasse 0,6 für präzise Prozess­messung (Pharma, Chemie). Klasse 0,25 als Feinmess­manometer für Eich- und Prüfanwendungen. Höhere Klasse = höherer Preis, oft 3-5× teurer.
  • Welcher Skalenendwert ist sinnvoll? Faustregel: Betriebsdruck soll im mittleren Drittel der Skala liegen. Bei 6 bar Betrieb also 0-10 oder 0-16 bar wählen. Skalenende sollte mindestens 30 % über Maximaldruck liegen. Zu kleiner Bereich = Zeiger schlägt am Endanschlag an (Lager kaputt). Zu großer Bereich = ungenaues Ablesen, Genauigkeit aufgehoben.
  • Wann brauche ich ein Kontaktmanometer? Wenn der Manometer nicht nur anzeigen, sondern auch elektrische Schalt­funktionen auslösen soll – z. B. Kompressor abschalten bei Druckabfall, Alarm bei Überdruck, Pumpe einschalten bei Druck­abfall. Magnetkontakte oder Reedkontakte schalten bei eingestellten Schwellenwerten. Standard: 1 oder 2 einstellbare Kontakte pro Manometer.
  • Wie baue ich Manometer richtig ein? Manometerhahn (Absperrhahn vor dem Manometer) immer dazwischen schalten – ermöglicht Tausch ohne Anlagen­abschaltung und schützt das Manometer bei Druckspitzen. Bei pulsierendem Druck Drossel­schraube oder Glyzerin-Manometer verwenden. Anschluss radial unten ist Standard, axial hinten für Schaltschrank-Einbau. Skala muss waagerecht ablesbar sein.

Manometer bei HUG

HUG Technik und Sicherheit führt Manometer von WIKA und Riegler in zehn Bauformen – Standard, Glyzerin, Plattenfeder, Kapselfeder, Differenzdruck, Feinmess, Edelstahl, Robust, Kontakt und Schweißtechnik – in Nenndurchmessern 40 bis 160 mm für Druckbereiche von −1 bis 600 bar. Bei Fragen zur passenden Bauform sowie zu Werkstoff und Druckbereich für Ihre Messstelle berät das HUG-Team – Bestellungen bis 16 Uhr gehen noch am selben Tag in den Versand.