Spannelemente für Rastersysteme
Ein Lochrastertisch lässt sich in Minuten neu bestücken – vorausgesetzt, die passenden Bausteine sind da: Spannbolzen, Winkel, Platten und Drehlager positionieren Werkstücke frei im Raster. HUG Technik führt 11 Spannelemente für Rastersysteme von KIPP.Zu Ihrem Experten für Spannelemente für Rastersysteme
Andreas Selwitschka
Inhalt im Überblick
Frei positionieren auf dem Rastertisch
Rastersysteme sind Loch- oder Nutentische mit einem regelmäßigen Raster. Die passenden Spannelemente lassen sich frei an jeder Rasterposition verschieben und fixieren – so wird eine Vorrichtung schnell und flexibel aufgebaut.
Der Rastertisch ist die Basis für den flexiblen Vorrichtungsbau: Ein regelmäßiges Loch- oder Nutenraster erlaubt es, Spann- und Anschlagelemente an jeder gewünschten Position zu setzen. Die dafür ausgelegten Spannelemente – Spannbolzen, Winkel, Platten und Drehlager – werden ins Raster gesteckt oder geschraubt und dort fixiert. So lässt sich eine Aufspannung für ein neues Werkstück in kurzer Zeit zusammenstellen und ebenso schnell wieder umbauen, ohne eine feste Vorrichtung zu fertigen. Das spart Rüstzeit bei wechselnden Werkstücken. Feste Einzel-Spannelemente wie Spanneisen und Zentrierspanner ergänzen das System.
Die modularen Bausteine
Zu den Rastersystem-Elementen zählen Spannbolzen mit Klemmwinkel, offene und geschlossene Winkel, Platten sowie Drehlager mit Gewindestift – Bausteine zum Positionieren, Anschlagen und Spannen im Raster.
Die Bausteine decken die drei Grundaufgaben ab: positionieren, anschlagen und spannen. Spannbolzen mit Klemmwinkel fixieren das Werkstück an einer Rasterposition, offene und geschlossene Winkel dienen als Anschlag oder Auflage, Platten schaffen zusätzliche Montageflächen, und Drehlager mit Gewindestift erlauben schwenkende Anordnungen. Aus diesen Elementen lässt sich eine individuelle Aufspannung zusammensetzen – wie ein Baukasten. Als Werkstoffe kommen brünierter sowie verzinkter und passivierter Stahl zum Einsatz, die robust und korrosionsgeschützt sind. Einen Überblick über alle Werkstück-Spannelemente gibt der Bereich Spannelemente. So bleibt das System über viele Umbauten hinweg maßhaltig.
FAQ zu Rastersystem-Spannelementen
- Was ist ein Rastersystem im Vorrichtungsbau? Ein Loch- oder Nutentisch mit einem regelmäßigen Raster, auf dem sich Spann- und Anschlagelemente an jeder Rasterposition setzen lassen. Statt eine feste Vorrichtung zu fertigen, baut man die Aufspannung aus modularen Bausteinen zusammen und kann sie für ein neues Werkstück schnell umbauen. Das spart Rüstzeit bei wechselnden Werkstücken.
- Welche Bausteine gehören dazu? Spannbolzen mit Klemmwinkel zum Fixieren, offene und geschlossene Winkel als Anschlag oder Auflage, Platten für zusätzliche Montageflächen sowie Drehlager mit Gewindestift für schwenkende Anordnungen. Aus diesen Elementen lässt sich eine individuelle Aufspannung wie aus einem Baukasten zusammensetzen und flexibel anpassen.
- Was ist der Vorteil gegenüber einer festen Vorrichtung? Flexibilität und Tempo: Eine feste Vorrichtung muss für jedes Werkstück gefertigt werden. Das Rastersystem lässt sich in Minuten neu bestücken und für das nächste Werkstück umbauen. Das lohnt sich besonders bei häufig wechselnden Werkstücken und kleinen Losgrößen, in denen sich eine eigene Vorrichtung nicht rechnet.
Rastersystem-Spannelemente bei HUG – 11 KIPP-Artikel ab Lager
Seit 1938 stattet HUG Technik und Sicherheit Betriebe mit technischem Bedarf aus – bei den Spannelementen für Rastersysteme von KIPP: modulare Spannbolzen, Winkel, Platten und Drehlager zum flexiblen Aufbau von Vorrichtungen auf dem Rastertisch. Passend dazu ergänzen diese Bereiche die Spanntechnik:- Spanneisen – Spannpratzen als klassische Einzel-Spannelemente
- Zentrierspanner – zentriert und spannt in der Bohrung
- Spannelemente im Überblick – alle Werkstück-Spannelemente
- KIPP-Markenwelt – das komplette KIPP-Spanntechnik-Programm
