Gelenklager und Gelenkaugen
Wo ein Hydraulikzylinder gelenkig anbinden und dabei hohe, wechselnde Kräfte übertragen soll, arbeiten Gelenklager und Gelenkaugen. HUG Technik führt Gelenklager und Gelenkaugen von KIPP – vom Gelenkauge mit Innengewinde bis zum wartungsarmen Gelenklager nach DIN ISO 12240-1.Zu Ihrem Experten für Gelenklager und Gelenkaugen
Andreas Selwitschka
Inhalt im Überblick
Gelenklager und Gelenkauge
Kurz: Das Gelenklager ist ein Gleitlager mit kugeliger Innenfläche, das Winkelbewegungen unter Last aufnimmt. Das Gelenkauge ist ein ringförmiger Anschluss mit Innengewinde, der die Verbindung zur Stange herstellt – oft am Ende eines Hydraulikzylinders.
Beide Bauteile schaffen eine gelenkige, belastbare Verbindung. Das Gelenklager besteht aus einer Lagerschale und einer darin gleitenden Gelenkkugel; es lässt Schwenk- und Kippbewegungen zu und trägt dabei hohe, auch wechselnde Kräfte – typisch an Hydraulik- und Pneumatikzylindern. Das Gelenkauge K0127 ist der ringförmige Anschluss, der über sein Innengewinde auf die Kolben- oder Zugstange geschraubt wird. Anders als das Winkelgelenk mit Kugelkopf arbeitet das Gelenklager als geschlossenes Gleitlager. Beide gehören zum Programm Gelenke und Kupplungen von KIPP.
Norm, Werkstoff und Belastung
Kurz: Das Gelenklager K1324 ist nach DIN ISO 12240-1 (Maßreihe E) gefertigt und für hohe dynamische Lasten ausgelegt. Die Gleitpaarung aus PTFE-Gewebe macht es wartungsarm; das Gelenkauge gibt es in Stahl und Edelstahl 1.4305.
Für die Belastbarkeit zählt die Bauart. Das Gelenklager der Maßreihe E nach DIN ISO 12240-1 kombiniert eine Lagerschale aus Edelstahl 1.4571 mit einer Gelenkkugel aus 1.4034 und einer Gleitschicht aus PTFE-Gewebe mit Stahleinlage. Diese Paarung läuft trocken, ist wartungsarm und für hohe dynamische Belastung im Hochdruckeinsatz geeignet. Das Gelenkauge K0127 mit Innengewinde ist in Stahl für den Standardeinsatz und in Edelstahl 1.4305 für Korrosionsschutz erhältlich. Die Baugrößen (4, 6, 10) richten sich nach Bohrung und Gewinde. Bei der Auslegung – Last, Bewegung und Umgebung – berät HUG technisch; das komplette Programm zeigt die KIPP-Markenwelt.
FAQ zu Gelenklagern und Gelenkaugen
- Was ist der Unterschied zwischen Gelenklager und Gelenkauge? Das Gelenklager ist ein Gleitlager mit Gelenkkugel, das Winkelbewegungen unter Last aufnimmt. Das Gelenkauge ist der ringförmige Anschluss mit Innengewinde, der die Verbindung zur Stange herstellt. Oft sitzt ein Gelenklager im Gelenkauge, das dann als Gehäuse dient.
- Wofür brauche ich ein Gelenklager am Hydraulikzylinder? Damit der Zylinder gelenkig angebunden ist und seine Kolbenstange nicht auf Biegung belastet wird. Das Gelenklager lässt kleine Winkelbewegungen zu, wenn sich die Anschlusspunkte während des Hubs verlagern – so bleiben Zylinder und Führung frei von Zwangskräften.
- Ist das Gelenklager wartungsfrei? Das KIPP-Gelenklager der Maßreihe E arbeitet mit einer PTFE-Gewebe-Gleitschicht, die trocken läuft und keine Nachschmierung braucht – es ist wartungsarm. Das macht es besonders geeignet für schwer zugängliche Einbaulagen und für hohe dynamische Belastung.
- Welche Norm hat das Gelenklager? DIN ISO 12240-1, Maßreihe E (Ausführung E/K). Diese Norm legt Maße und Bauformen der Gelenklager fest, sodass sich Lager verschiedener Hersteller innerhalb einer Baugröße austauschen lassen. Beim Ersatz auf gleiche Maßreihe und Ausführung achten.
Gelenklager und Gelenkaugen bei HUG – KIPP-Programm ab Lager
Seit 1938 stattet HUG Technik und Sicherheit Betriebe mit technischem Bedarf aus – bei den Gelenklagern und Gelenkaugen von KIPP: wartungsarme Gleitlager nach DIN ISO 12240-1 für hohe dynamische Lasten und Gelenkaugen mit Innengewinde in Stahl und Edelstahl. Passend dazu ergänzen diese Bereiche die Verbindungstechnik:- Winkelgelenke – Kugelgelenke nach DIN 71802
- Schnellsteckkupplungen – Kolbenstange an Linearführung anbinden
- Gelenke und Kupplungen im Überblick – die gesamte Verbindungstechnik
- KIPP-Markenwelt – das komplette KIPP-Programm
