Winkelgelenke
Zwei Bauteile beweglich im Winkel verbinden – das leistet das Winkelgelenk über seinen Kugelkopf. HUG Technik führt 3 Winkelgelenke von KIPP nach DIN 71802 – in Stahl und Edelstahl 1.4305, mit Gewinden von M3,5 bis M16.Zu Ihrem Experten für Winkelgelenke
Andreas Selwitschka
Inhalt im Überblick
Kugelkopf statt starrer Achse
Kurz: Das Winkelgelenk verbindet eine Stange über einen Kugelkopf, der in einer Kugelpfanne sitzt. Anders als eine starre Schwenkachse erlaubt der Kugelsitz eine allseitige Winkelbewegung – ideal, wenn sich die Anschlussrichtung während des Betriebs ändert.
Wo ein Gabelgelenk nur um eine Achse schwenkt, lässt das Winkelgelenk eine räumliche Auslenkung zu. Der Kugelkopf am Gewindebolzen sitzt in einer Pfanne und kann sich darin in mehrere Richtungen bewegen. Das eignet sich für Verstellungen, Gestänge und Klappen, bei denen die angeschlossene Stange auslenken muss, ohne zu verspannen. Braucht die Anwendung dagegen die Aufnahme von Zugkräften in Achsrichtung, ist das Axialgelenk die richtige Wahl. Die Bau- und Ersatzteile des Winkelgelenks – Kugelpfanne und Kugelzapfen – gibt es unter Kugelpfannen und Kugelzapfen.
DIN 71802, Sicherung und Werkstoff
Kurz: Die Winkelgelenke sind nach DIN 71802 gefertigt und in den Formen C und CS verfügbar. Ein Sprengring hält den Kugelkopf in der Pfanne, ein Sicherungsbügel sichert zusätzlich. Werkstoffe sind verzinkter Stahl und Edelstahl 1.4305, mit Neopren-Dichtung.
Die Norm DIN 71802 legt die Maße der Winkelgelenke fest und macht Kugelkopf und Pfanne verschiedener Baugrößen definiert kombinierbar. Der Sprengring hält den Kugelkopf formschlüssig in der Kugelpfanne; die Form CS bringt zusätzlich einen Sicherungsbügel mit, der ein ungewolltes Aushängen verhindert – wichtig bei sicherheitsrelevanten oder erschütterten Verbindungen. Eine Neopren-Dichtung schützt den Kugelsitz vor Schmutz. Beim Werkstoff steht verzinkter und chromatierter Stahl für den Standardeinsatz sowie Edelstahl 1.4305 für Korrosionsschutz zur Wahl, die Gewinde reichen von M3,5 bis M16. Alle Ausführungen gehören zum Programm Gelenke und Kupplungen von KIPP.
FAQ zu Winkelgelenken
- Wie funktioniert ein Winkelgelenk? Ein Kugelkopf am Gewindebolzen sitzt in einer Kugelpfanne und kann sich darin allseitig bewegen. Dadurch lässt sich eine Stange anschließen, die während des Betriebs auslenkt, ohne dass die Verbindung verklemmt. Ein Sprengring hält den Kugelkopf sicher in der Pfanne.
- Was ist der Unterschied zwischen Form C und CS? Beide arbeiten mit Sprengring. Die Form CS hat zusätzlich einen Sicherungsbügel, der ein ungewolltes Aushängen des Kugelkopfs verhindert. Die CS-Ausführung wählt man bei sicherheitsrelevanten Verbindungen oder wenn Erschütterungen den Sprengring allein überfordern könnten.
- Welche Norm haben die Winkelgelenke? DIN 71802. Sie legt die Maße von Kugelkopf und Pfanne fest, sodass Bau- und Ersatzteile definiert zusammenpassen. Kugelpfannen und Kugelzapfen nach DIN 71802 bzw. DIN 71805 lassen sich als Ersatzteile nachbestellen.
- Wozu die Neopren-Dichtung? Sie schützt den Kugelsitz vor Staub und Schmutz, die sonst die Beweglichkeit beeinträchtigen und den Verschleiß erhöhen würden. Gerade bei Verstellungen im Freien oder in staubiger Umgebung verlängert die Dichtung die Lebensdauer des Gelenks.
Winkelgelenke bei HUG – 3 KIPP-Winkelgelenke ab Lager
Seit 1938 stattet HUG Technik und Sicherheit Betriebe mit technischem Bedarf aus – bei den Winkelgelenken von KIPP: Kugelgelenke nach DIN 71802 mit Sprengring und Sicherungsbügel, in Stahl und Edelstahl 1.4305. Passend dazu ergänzen diese Bereiche die Verbindungstechnik:- Kugelpfannen und Kugelzapfen – Bau- und Ersatzteile nach DIN 71805
- Axialgelenke – für Zugkräfte in Achsrichtung
- Gelenke und Kupplungen im Überblick – die gesamte Verbindungstechnik
- KIPP-Markenwelt – das komplette KIPP-Programm
