Verschraubungen
Verschraubungen schaffen lösbare Rohrverbindungen. Dank Überwurfmutter lassen sie sich ohne Beschädigung der Leitung demontieren – für Wartung, Armaturentausch oder spätere Erweiterungen.
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Technische Infos
Flachdichtend oder konisch dichtend?
Im Temperguss-Sortiment unterscheidet man zwei Dichtprinzipien, die jeweils eigene Vorteile bieten: Flachdichtende Verschraubungen nutzen eine eingelegte Dichtung zwischen den planen Stirnflächen der Anschlussstutzen. Typische Dichtmaterialien sind PTFE, Fiber oder Gummi. Der Vorteil: Die Verbindung lässt sich mehrfach lösen und wieder verschrauben, ohne dass die Dichtflächen verschleißen. Ein neuer Dichtring genügt. Für Trinkwasserinstallationen sind flachdichtende Verschraubungen Standard. Konisch dichtende Verschraubungen pressen zwei konische Metallflächen aufeinander. Die Abdichtung erfolgt rein metallisch, ohne zusätzliches Dichtmaterial. Das macht sie beständig gegen hohe Temperaturen und aggressive Medien. Nachteil: Nach dem Lösen sitzt die Verbindung selten exakt im ursprünglichen Dichtsitz. In Heizungs- und Dampfleitungen sind konische Verschraubungen verbreitet.| Eigenschaft | Flachdichtend | Konisch dichtend |
|---|---|---|
| Dichtung | Eingelegter Ring (PTFE, Fiber, Gummi) | Metall auf Metall |
| Wiederverwendbarkeit | Gut (neuer Dichtring) | Eingeschränkt |
| Temperaturbeständigkeit | Abhängig vom Dichtmaterial | Hoch (nur Metallgrenzen) |
| Typischer Einsatz | Trinkwasser, Kaltwasser | Heizung, Dampf, Prozess |
