Fachwissen Augenschutz Schutzbrillen

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"(1) Ist es durch betriebstechnische Maßnahmen nicht ausgeschlossen, daß die Versicherten Unfall- oder Gesundheitsgefahren ausgesetzt sind, so hat der Unternehmer geeignete persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung zu stellen und diese in ordnungsgemäßem Zustand zu halten. Der Unternehmer hat insbesondere zur Verfügung zu stellen: Augen- oder Gesichtsschutz, wenn mit Augen- oder Gesichtsverletzungen durch wegfliegende Teile, Verspritzen von Flüssigkeiten oder durch gefährliche Strahlung zu rechnen ist." Auszug aus den Unfallverhütungsvorschriften VBG 1 §4

Denken Sie immer daran: Kein anderes Sinnesorgan ist so leicht verletzbar wie das Auge!

Schützen Sie sich mit Augenschutzgläsern vor folgenden schädigenden Einflüssen:

  • Mechanische Schädigungen (Splitter, Späne, Staub)
  • Optische Schädigungen ( UV-Strahlen, Licht, IR- Strahlen)
  • Chemische Schädigungen (Laugen, Säuren)
  • Thermische Schädigungen (Hitze, Kälte)

Infos zur Auswahl des Augenschutzes

Um ein Augenschutzgerät bestimmungsmäßig einsetzen zu können, muß es mit einer Kennzeichnung versehen sein, aus der der Verwendungszweck zu entnehmen ist. Sichtscheiben und Tragkörper sind getrennt zu kennzeichnen . Bestehen sie aus einer Einheit, ist der Verwendungsbereich aus der Kennzeichnung auf dem Tragkörper zu ersehen.

Um das für den jeweiligen Arbeitsvorgang erforderliche Sehen zu gewährleisten, müssen die prismatischen, sphärischen und astigmatischen Brechwerte die in den Normen genannten Bedingungen erfüllen. Entsprechend diesen Brechwerten werden die Sichtscheiben in drei Klassen eingeteilt:

Klasse 1
für Arbeiten mit besonders hohen Anforderungen an die Sehleistung, für den Dauergebrauch

Klasse 2
für Arbeiten mit durchschnittlichen Anforderungen an die Sehleistung

Klasse 3
nur in Ausnahmefällen, für grobe Arbeiten ohne größere Anforderungen an die Sehleistung und nicht für den Dauergebrauch

(Ausgenommen von der Klassifizierung sind Vorsatzscheiben, da diese immer die Forderungen der optischen KLASSE 1 erfüllen müssen. Daher entfällt die Angabe der optischen Klasse.)

Die meistgebräuchlichen Schutzstufen :

Schutzstufe 1,7
für Schweißerhelfer gegen UV-Bestrahlung und helles Streulicht

Schutzstufe 5
Schweißen und Hartlöten mit 70-200 Ltr. Acetylen/Std., Brennschneiden mit 900-2.000 Ltr. Sauerstoff/Std.

Schutzstufe 7
Schweißen und Hartlöten mit mehr als 800 Ltr. Acetylen/Std., Brennschneiden und Flammen mit 4.000-8.000 Ltr. Sauerstoff/Std.

Diese Schutzbrillen sind nicht geeignet für

  • Arbeiten mit Bolzentreibwerkzeugen
  • Laserstrahlen
  • Umgebungstemperaturen über 70° Celsius
  • Arbeiten mit ansteckenden Stoffen.

Bitte wenden Sie sich in allen Fragen, die diese Arbeitsbereiche betreffen, an unsere Spezialisten. Sie werden fachkundig beraten. 

Techn. Informationen bei Sichtscheiben
(z.B.: 5 AM 1 DIN F)
SSchutzstufe (nur Filter)
IIdentifikationszeichen des Herstellers
OOptische Klasse (außer Vorsatzscheiben)
ZZertifizierungszeichen (falls zutreffend)
MKurzzeichen für mechanische Festigkeit
N
Kurzzeichen für Nichthaften von Schmelzmetall
Kennzeichnung der Sichtscheiben
Kein SymbolMindestfestigkeit
Symbol "S"Erhöhte Festigkeit
Symbol "F"Geringe Energie (Beschuß mit 45 m/sec)
Symbol "B"Mittlere Energie (Beschuß mit 120 m/sec)
Symbol "A"Hohe Energie (Beschuß mit 190 m/sec)
Symbol "K"Kratzbeständig
Symbol "N"
Anti-Fog-Beschichtung
Techn. Informationen der Fassung I Z V S
IIdentifikationszeichen des Herstellers
ZZertifizierungszeichen
VVerwendungsbereich
S
Codezahl für Stoßprüfung (falls zutreffend)
Kennzeichnung der Fassung
Kein Symbolmechanische Grundfestigkeit
Symbol "S"erhöhte mechanische Festigkeit
Symbol "F"Stoß mit geringer Energie
Symbol "B"Stoß mit mittlerer Energie
Symbol "A"Stoß mit hoher Energie
Symbol "3"Flüssigkeiten
Symbol "4"Grobstaub
Symbol "5"Feinstaub und Gase
Symbol "8"Störlichtbogen
Symbol "9"
Schmelzmetall