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Pneumatikspanner

Wo automatisiert oder im Takt gespannt wird, übernimmt die Druckluft: Der Pneumatikspanner spannt und löst per Zylinder, mit gleichbleibender Kraft bei jedem Zyklus. HUG Technik führt 8 Pneumatikspanner von KIPP – horizontal und vertikal, auch als Schubstangenspanner.
Andreas Selwitschka

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Andreas Selwitschka

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Spannen per Druckluft

Der Pneumatikspanner wird über einen doppeltwirkenden Druckluftzylinder betätigt: Er spannt und löst automatisch, mit gleichbleibender Kraft bei jedem Zyklus – ideal für getaktete, automatisierte Vorrichtungen.

Der Pneumatikspanner überträgt das Kniehebelprinzip auf einen automatischen Antrieb. Statt eines Handhebels bewegt ein doppeltwirkender Zylinder den Spannarm: Luft auf der einen Seite spannt, Luft auf der anderen löst. Das bringt zwei Vorteile – die Kraft ist bei jedem Zyklus gleich, unabhängig vom Bediener, und der Spannvorgang lässt sich in die Steuerung einer getakteten Anlage einbinden. Damit ist der Pneumatikspanner die Wahl für die automatisierte Serienfertigung, wo von Hand zu spannen zu langsam oder zu uneinheitlich wäre. Für die manuelle Bestückung sind die handbetätigten Schnellspanner die einfachere Lösung; einen Überblick über alle Bauformen gibt der Bereich Schnell- und Kraftspanner.

Bauformen und Betriebsdruck

Pneumatikspanner gibt es in horizontaler und vertikaler Bauform sowie als Schubstangenspanner. Der Betriebsdruck liegt typischerweise zwischen 2 und 6 bar; die Spannkraft steigt mit dem Druck.

Wie bei den handbetätigten Spannern richtet sich die Bauform nach dem Bauraum: horizontale Ausführungen bauen flach, vertikale spannen von oben, schwere Ausführungen übertragen höhere Kräfte. Der Schubstangenspanner drückt oder zieht dagegen linear über eine Stange, statt über einen schwenkenden Arm – nützlich für geradlinige Spannbewegungen. Der Betriebsdruck liegt üblicherweise zwischen 2 und 6 bar; je höher der Druck, desto höher die Spann- und Haltekraft. Für hohe, stationäre Presskräfte per Druckluft ist die pneumatische Kniehebelpresse gedacht.

FAQ zu Pneumatikspannern

  • Wie funktioniert ein Pneumatikspanner? Ein doppeltwirkender Druckluftzylinder bewegt den Spannarm: Luft auf der einen Seite spannt, Luft auf der anderen löst. So spannt und löst der Spanner automatisch, mit gleichbleibender Kraft bei jedem Zyklus. Der Vorgang lässt sich in die Steuerung einer getakteten Anlage einbinden – ideal für die automatisierte Serienfertigung.
  • Welchen Betriebsdruck braucht er? Üblicherweise zwischen 2 und 6 bar. Die Spann- und Haltekraft steigt mit dem Druck – bei höherem Druck spannt der Zylinder kräftiger. Der konkrete Druck richtet sich nach der geforderten Spannkraft und der verfügbaren Druckluftversorgung; die zulässigen Werte stehen in den technischen Daten des jeweiligen Modells.
  • Wann pneumatisch statt von Hand spannen? Wenn automatisiert oder im Takt gespannt wird, wenn die Kraft bei jedem Zyklus exakt gleich sein soll oder wenn die Handbestückung zu langsam wäre. Der Pneumatikspanner nimmt dem Bediener das Spannen ab und macht es reproduzierbar. Für die einfache manuelle Bestückung genügt der handbetätigte Schnellspanner.

Pneumatikspanner bei HUG – 8 KIPP-Spanner ab Lager

Seit 1938 stattet HUG Technik und Sicherheit Betriebe mit technischem Bedarf aus – bei den Pneumatikspannern von KIPP: druckluftbetätigte Kniehebelspanner in horizontaler und vertikaler Bauform sowie als Schubstangenspanner, mit gleichbleibender Kraft für die Automatisierung. Passend dazu ergänzen diese Bereiche die Spanntechnik: Was HUG ausmacht: technische Beratung bei Antrieb und Automatisierung – und Tempo im Lager. Geht die Bestellung werktags bis 16 Uhr ein, verlässt das Paket noch am selben Tag unser Haus.