Druckstücke und Druckspindeln
Damit ein Stellfuß gelenkig aufsteht, braucht es das Druckstück: Es nimmt den Kugeldruckzapfen der Spindel auf und lässt den Teller schwenken. HUG Technik führt 6 Druckstücke und Druckspindeln von KIPP nach DIN 6311 – in Stahl, Edelstahl und Polyamid, teils mit Hygiene-Gewindeabdeckung.Zu Ihrem Experten für Druckstücke und Druckspindeln
Andreas Selwitschka
Inhalt im Überblick
Das gelenkige Verbindungsstück
Kurz: Das Druckstück sitzt zwischen Gewindespindel und Fußteller. Es nimmt den kugelförmigen Druckzapfen der Spindel auf, sodass sich der Teller schwenken kann und eine Bodenschräge ausgleicht – so entsteht aus einer starren Spindel ein Gelenkfuß.
Der Gelenkfuß verdankt seine Beweglichkeit genau diesem Bauteil. Der Gewindestift der Spindel endet in einem Kugeldruckzapfen; das Druckstück – etwa nach DIN 6311 – umschließt diese Kugel und hält sie mit einem Sprengring, lässt sie aber schwenken. Dadurch kippt der Teller mit dem Boden mit und liegt voll auf. Druckspindeln kombinieren Spindel und Druckstück mit einem Sterngriff zu einer von Hand verstellbaren Einheit. Die Druckstücke sind auf die Gewindespindeln und Teller des Stellfuß-Baukastens abgestimmt.
DIN 6311, Hygiene und Werkstoff
Kurz: Das Druckstück K0392 ist nach DIN 6311 gefertigt. Werkstoffe reichen von Polyamid über Automatenstahl bis Edelstahl. Für den Lebensmittelbereich verschließt eine Edelstahl-Gewindeabdeckung das freiliegende Gewinde.
Nicht zu verwechseln ist dieses Druckstück mit den federnden Druckstücken und Arretierbolzen zum Positionieren – hier geht es um das Druckstück nach DIN 6311, das den Kugeldruckzapfen im Stellfuß gelenkig aufnimmt. Das Programm umfasst das Druckstück aus Polyamid (K0393), die Ausführung mit Sicherungsstift aus Automatenstahl (K1916) und das genormte Druckstück K0392 aus Stahl oder Edelstahl mit Sprengring. Dazu passen Gewindestifte mit Kugeldruck- oder Druckzapfen (K0390/K0391). Für Hygieneanwendungen schützt die Gewindeabdeckung K1821 aus Edelstahl das offene Gewinde vor Schmutz. Alle Teile gehören zum KIPP-Programm.
FAQ zu Druckstücken und Druckspindeln
- Wozu dient das Druckstück im Stellfuß? Es nimmt den kugelförmigen Druckzapfen der Gewindespindel auf und macht die Verbindung zwischen Spindel und Teller gelenkig. Dadurch kann der Teller schwenken und sich einer Bodenschräge anpassen – aus einer starren Spindel wird so ein Gelenkfuß, der voll aufliegt.
- Ist das dasselbe wie die federnden Druckstücke? Nein. Die federnden Druckstücke aus dem Bereich Druckstücke und Arretierbolzen sind Rastelemente zum Positionieren und Andrücken. Das Druckstück hier – nach DIN 6311 – ist das gelenkige Aufnahmeteil im Stellfuß. Gleicher Name, andere Funktion.
- Was ist eine Druckspindel? Eine Einheit aus Gewindespindel, Druckstück und Sterngriff, die sich von Hand verstellen lässt. Sie wird eingesetzt, wo ein Fuß oder eine Abstützung ohne Werkzeug nachjustiert werden soll – der Sterngriff erlaubt das Drehen mit der Hand.
- Wozu die Gewindeabdeckung? Sie verschließt das freiliegende Gewinde des Fußes und verhindert, dass sich Schmutz oder Produktreste im Gewinde absetzen. Die Edelstahl-Ausführung ist für den Lebensmittel- und Hygienebereich gedacht, wo sich Flächen leicht reinigen lassen müssen.
Druckstücke und Druckspindeln bei HUG – 6 KIPP-Artikel ab Lager
Seit 1938 stattet HUG Technik und Sicherheit Betriebe mit technischem Bedarf aus – bei den Druckstücken und Druckspindeln von KIPP: gelenkige Aufnahmeteile nach DIN 6311 mit Kugeldruckzapfen, in Stahl, Edelstahl und Polyamid, inklusive Hygiene-Gewindeabdeckung. Passend dazu ergänzen diese Bauteilgruppen den Fuß:- Gewindespindeln – der höhenverstellbare Gewindeschaft
- Teller für Gelenk- und Stellfüße – die Aufstandsfläche
- Stellfüße im Überblick – der komplette Baukasten
- KIPP-Markenwelt – das komplette KIPP-Programm
