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Anstosskappen

Kopf gestoßen am Regal, an der Hebebühne, am Rohr: Gegen solche Stöße schützt eine Anstoßkappe – leicht wie ein Käppi, mit fester Schale im Inneren. HUG Technik führt 11 Anstoßkappen nach EN 812 von 3M, VOSS, JSP, Schuberth und elysee, im Baseball-Cap-Look mit kurzem oder verkürztem Schirm.
Andreas Selwitschka

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Andreas Selwitschka

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Anstoßkappe oder Schutzhelm?

Eine Anstoßkappe schützt vor dem Anstoßen an feste, unbewegliche Gegenstände. Sie ersetzt keinen Schutzhelm, der vor herabfallenden Gegenständen schützt – die beiden sind für unterschiedliche Gefahren gebaut.

Der Unterschied ist sicherheitsrelevant. Eine Anstoßkappe nach EN 812 dämpft den Stoß, wenn man mit dem Kopf gegen ein festes Hindernis stößt – ein Rohr, eine Kante, ein niedriges Regal. Sie ist nicht dafür ausgelegt, die Energie eines herabfallenden Gegenstands aufzunehmen. Wo Dinge von oben herabfallen können – auf dem Bau, im Lager mit Hochregalen, in der Montage –, ist ein Industrieschutzhelm nach EN 397 vorgeschrieben. Die Anstoßkappe ist die Lösung für Bereiche, in denen nur Anstoßgefahr besteht: Wartung, Werkstatt, Logistik, enge Anlagen.

Was EN 812 verlangt

EN 812 ist die Norm für Industrie-Anstoßkappen. Sie sitzt als Kappe auf dem Kopf und trägt innen eine herausnehmbare, stoßdämpfende Hartschale – meist aus ABS.

Von außen sieht eine Anstoßkappe aus wie eine normale Schirmmütze, im Inneren steckt jedoch eine feste Schale, die den Stoß auf eine größere Fläche verteilt. Diese Konstruktion prüft die EN 812. Wichtig ist die klare Kennzeichnung: Nur Kappen mit dem Aufdruck „EN 812" bieten den geprüften Anstoßschutz – eine gewöhnliche Basecap tut das nicht. Für die Auswahl im Betrieb zählt neben der Norm der Tragekomfort, denn eine Kappe wird eher durchgängig getragen als ein sperriger Schutzhelm, wenn kein Helm nötig ist.

Ausführungen: Schirm, Belüftung, Hi-Vis

Anstoßkappen gibt es mit kurzem oder verkürztem Schirm, mit Mesh-Belüftung für warme Umgebungen und in Hi-Vis-Ausführung mit Reflexstreifen für bessere Sichtbarkeit.

Die Ausführung richtet sich nach Arbeitsplatz und Umgebung. Ein verkürzter Schirm gibt in beengten Anlagen mehr Sicht nach oben, während der klassische Schirm vor Sonne und Streiflicht schützt. Mesh-Einsätze sorgen in warmen Hallen für Luftzirkulation, wintertaugliche Modelle für Wärme im Außeneinsatz. Wer in verkehrsnahen oder schlecht beleuchteten Bereichen arbeitet, greift zur Hi-Vis-Variante mit Reflexstreifen – etwa der 3M First Base 3 Winter. Alle Modelle sind größenverstellbar und decken meist den Bereich von 52 bis 63 cm ab. Für die staubgeschützte Lagerung am Arbeitsplatz eignen sich die Aufbewahrungsboxen.

FAQ zu Anstoßkappen

  • Was ist der Unterschied zwischen Anstoßkappe und Schutzhelm? Eine Anstoßkappe nach EN 812 schützt vor dem Anstoßen an feste, unbewegliche Gegenstände. Ein Schutzhelm nach EN 397 schützt zusätzlich vor herabfallenden Gegenständen und nimmt deren Aufprallenergie auf. Die Kappe ersetzt den Helm also nicht – wo Dinge von oben fallen können, ist der Helm Pflicht. Die Kappe ist für Bereiche mit reiner Anstoßgefahr gedacht.
  • Wann darf ich eine Anstoßkappe tragen? Überall dort, wo laut Gefährdungsbeurteilung nur die Gefahr besteht, sich den Kopf an festen Objekten zu stoßen – etwa in der Wartung, in Werkstätten, in der Logistik oder in engen Anlagen. Sobald herabfallende Gegenstände möglich sind, reicht die Kappe nicht mehr, dann ist ein Industrieschutzhelm erforderlich.
  • Woran erkenne ich eine echte Anstoßkappe? Am Aufdruck „EN 812" und an der herausnehmbaren Hartschale im Inneren, meist aus ABS. Eine gewöhnliche Basecap ohne diese Schale und ohne Norm bietet keinen geprüften Schutz, auch wenn sie ähnlich aussieht. Nur die Zertifizierung nach EN 812 garantiert die stoßdämpfende Wirkung.
  • Welche Ausführung ist die richtige? Das hängt von der Umgebung ab: ein verkürzter Schirm für beengte Anlagen mit Sicht nach oben, Mesh-Belüftung für warme Hallen, eine Winterausführung für den Außeneinsatz und eine Hi-Vis-Variante mit Reflexstreifen für schlecht beleuchtete oder verkehrsnahe Bereiche. Alle gängigen Modelle sind größenverstellbar.
  • Wie lange hält eine Anstoßkappe? Wie bei allen Kopfschutzprodukten altert das Kunststoffmaterial durch UV-Strahlung und Beanspruchung. Nach einem harten Stoß oder bei sichtbaren Rissen der Innenschale wird die Kappe ersetzt. Ansonsten richtet sich die Nutzungsdauer nach der Herstellerangabe und dem Zustand – eine regelmäßige Sichtprüfung gehört dazu.

Anstoßkappen bei HUG – 11 Artikel nach EN 812 ab Lager

Seit 1938 stattet HUG Technik und Sicherheit Betriebe mit technischem Bedarf aus – bei den Anstoßkappen vom klassischen Baseball-Modell über die belüftete Sommervariante bis zur Hi-Vis-Winterkappe, von 3M, VOSS, JSP, Schuberth und elysee. Passend dazu ergänzen diese Bereiche den Kopfschutz: Was HUG ausmacht: technische Beratung bei der Abgrenzung von Anstoß- und Helmschutz und Tempo im Lager. Geht die Bestellung werktags bis 16 Uhr ein, verlässt das Paket noch am selben Tag unser Haus.