Schutzhelme und Zubehör
Schutzhelme sind die normkonforme Kopfbedeckung gegen herabfallende Gegenstände, Anstoßen und elektrische Gefahren – Pflicht-PSA auf Baustellen, in der Industrie und bei Höhenarbeit. HUG führt Industrie- und Bauhelme nach EN 397, EN 12492 und EN 50365 von 3M, JSP, VOSS und SCHUBERTH ab Lager.Inhalt im Überblick
Normen im Überblick
Kurz: Die EN 397 ist der Industriehelm gegen herabfallende Gegenstände, die EN 12492 der Kletter- und Höhenarbeitshelm mit festem Kinnriemen, die EN 50365 der elektrisch isolierende Helm bis 1.000 V. Visiere folgen der EN 166.
Die Norm bestimmt den Schutzumfang:- EN 397: Industriehelme mit mechanischem Schutz gegen herabfallende Gegenstände – der Bau-Standard.
- EN 12492: Bergsteiger- und Kletterhelme mit Kinnriemenschutz – für Höhenarbeit.
- EN 50365: elektrisch isolierende Helme für Arbeiten unter Spannung bis 1.000 V AC.
- EN 166: die Schutzbrillennorm für fest eingebaute oder nachrüstbare Visiere.
Modelle und Zubehör
Kurz: Die Hersteller decken vom leichten Bauhelm (JSP EVO) über den ergonomischen Industriehelm (3M G3000) bis zum Premium-Modell (SCHUBERTH) alles ab. Anbauten wie Gehörschutz, Visier und Helmlampenhalter erweitern den Helm zum Komplettschutz.
Die vier Marken bieten unterschiedliche Schwerpunkte: 3M mit dem ergonomischen G3000 und SecureFit, JSP mit den leichten EVO-Bauhelmen, VOSS mit robusten Industriehelmen und SCHUBERTH als deutsche Premium-Produktion mit optionalem UV-Sensor. Das Zubehör macht den Helm zum System:- Gehörschutz: helmmontierte, seitlich einklappbare Kapselgehörschützer.
- Visiere und Schutzbrillen: integrierte oder nachrüstbare Sichtschutzsysteme nach EN 166.
- Kinnriemen: für Höhenarbeit und Pflicht an Gerüsten.
- Schweißband, Innenfutter und Helmlampenhalter: auswechselbar für längere Tragedauer und den Tunnelbau.
Ausstattung und Helmfarben
Kurz: Belüftete Schalen für den Sommer, geschlossene für Kälte und Chemie; ein UV-Sensor warnt vor Überalterung. Der Kopfumfang ist von 51 bis 64 cm verstellbar. Die Helmfarbe folgt der Branchenkonvention, nicht einer Norm.
Die Ausstattung richtet sich nach Einsatz und Komfort:- Belüftung: offene Schale für die Sommerarbeit, geschlossene für Kälte und Chemie.
- UV-Sensor: Farbindikator, der vor Überalterung durch UV-Einstrahlung warnt.
- Größenverstellung: Kopfumfang 51 bis 64 cm, stufenlos per Drehrad.
- Farben: Weiß für Führungskräfte, Gelb/Orange für Hi-Vis, Rot für Sicherheitsbeauftragte und Sonderfarben.
Prüf- und Tragepflicht
Kurz: Schutzhelme werden üblich nach 4 bis 5 Jahren ersetzt, nach jedem stärkeren Stoß sofort – auch ohne sichtbare Risse. Vor jedem Einsatz auf Risse, Dellen und UV-Schäden prüfen und UV-geschützt lagern.
Der Helm altert durch UV und Oxidation:- Austauschintervall: üblicherweise 4 bis 5 Jahre nach dem Herstellungsdatum (eingeprägt im Innenleben).
- Sichtprüfung: vor jedem Einsatz auf Risse, Dellen und UV-Schäden.
- Nach Stoßeinwirkung: den Helm ersetzen – auch ohne sichtbaren Schaden keine Weiterverwendung.
- Lagerung: UV-geschützt im Innenraum, nicht im sonnenexponierten Auto-Rückfenster.
FAQ zu Schutzhelmen
- EN 397 oder EN 12492 – welcher Helm für meine Tätigkeit? Die EN 397 ist der Industrie-Standardhelm für Bau und Werkstatt – Schutz gegen herabfallende Gegenstände. Die EN 12492 ist der Kletter- und Höhenarbeitshelm mit stärkerem Kinnriemen, der bei einem Sturz am Kopf hält. Bei Gerüstbau, Baumpflege und Höhenarbeit ab 2 m die EN 12492, sonst im Bau die EN 397.
- Wie oft muss ich meinen Schutzhelm austauschen? Standardmäßig 4 bis 5 Jahre nach dem Herstellungsdatum, auch ohne sichtbare Schäden – das Material altert durch UV und Oxidation. Nach jedem stärkeren Stoß sofort tauschen, da Mikrorisse die Schutzwirkung aufheben können. Bei Helmen mit UV-Sensor die Sensorfarbe beachten.
- Was bedeuten die Helmfarben auf der Baustelle? Es gibt keine bundeseinheitliche Norm, aber eine Branchenkonvention: Weiß für Bauleitung und Architekt, Gelb/Orange für Hilfsarbeiter, Rot für Sicherheitsbeauftragte, Blau für Elektriker, Grün für Sicherheitspersonal. Welche Regel gilt, legt der Bauleiter fest.
- Ist Gehörschutz am Helm besser als separate Kapseln? Der helmmontierte Gehörschutz ist immer dabei, wenn der Helm getragen wird, einklappbar und nicht zu vergessen – dafür wird der Helm rund 200 g schwerer. Bei dauerhafter Lärmbelastung über 80 dB ist die Helm-Gehörschutz-Kombination Standard, sonst genügt die separate Kapsel.
- Welcher Helm für Arbeiten unter Spannung? Ein elektrisch isolierender Helm nach EN 50365 für Arbeiten bis 1.000 V AC. Normale EN-397-Industriehelme bieten zwar einen Grundschutz gegen kurzzeitige Berührung, sind aber nicht für das Arbeiten unter Spannung zugelassen – dort ist die EN-50365-Kennzeichnung Pflicht.
- Wie pflege ich Schutzhelme richtig? Mit milder Seife und Wasser reinigen, kein Benzin oder Aceton (greift den Kunststoff an). Das Schweißband alle ein bis zwei Wochen tauschen oder waschen. UV-geschützt im Innenraum lagern, nicht im sonnigen Auto-Rückfenster, weil UV und Hitze die Alterung stark beschleunigen.
- Welche Marken führt HUG bei Schutzhelmen? HUG führt Schutzhelme von 3M, JSP, VOSS und SCHUBERTH nach EN 397, EN 12492 und EN 50365 – in Größen von 51 bis 64 cm Kopfumfang, mit Belüftung, UV-Sensor und umfangreichem Zubehör wie Gehörschutz, Visier und Kinnriemen.
Schutzhelme bei HUG – vier Marken nach EN 397 ab Lager
HUG Technik und Sicherheit führt Schutzhelme von 3M, JSP, VOSS und SCHUBERTH nach EN 397, EN 12492 und EN 50365 – in Größen von 51 bis 64 cm Kopfumfang, mit Belüftung, UV-Sensor und umfangreichem Zubehör. Passend dazu finden Sie im Sortiment:- Schutzbrillen – Augenschutz nach EN 166, auch als Helmvisier.
- Warnschutz-Jacken – Sichtbarkeit nach EN ISO 20471.
- Sicherheitsschuhe S3 – Fußschutz für Baustelle und Werkstatt.
