Handräder
Das Handrad ist das Bedienelement für die präzise Spindelverstellung von Hand: gut zu greifen, feinfühlig zu drehen, in vielen Größen. HUG Technik führt 62 Handräder von KIPP – als Speichen- und Scheibenhandrad, teils nach DIN 950, mit festem, drehbarem oder umlegbarem Griff.Inhalt im Überblick
Handräder nach DIN 950
DIN 950 ist die Norm für Handräder aus Gusseisen und Aluminium. Sie legt Maße und Formen fest, sodass die Räder herstellerübergreifend passen – gängig sind die Formen mit festem und mit drehbarem Griff.
Für Handräder gibt es eine feste Normgrundlage: DIN 950 regelt die Bauform aus Gusseisen und Aluminium mit definierten Durchmessern, Naben und Griffanbindungen. Das sorgt für Austauschbarkeit und eine verlässliche Auswahl nach Durchmesser und Bohrung. Ein Teil der KIPP-Handräder folgt dieser Norm, ergänzt um weitere Bauformen und Werkstoffe. Für die kleine, feinfühlige Verstellung mit dem Daumen sind dagegen die Rändelräder gedacht.
Speichen- oder Scheibenhandrad
Das Speichenhandrad ist leicht und gut durchgriffen, das Scheibenhandrad geschlossen und sicher, wo keine Finger zwischen die Speichen geraten sollen. Die Wahl richtet sich nach Gewicht, Sicherheit und Optik.
Zwei Grundformen decken die meisten Anwendungen ab. Das Speichenhandrad – etwa als 2-Speichenhandrad aus Aluminium – ist leicht, materialsparend und lässt sich gut umgreifen. Das Scheibenhandrad hat eine geschlossene Fläche und ist dort im Vorteil, wo keine Finger zwischen bewegte Speichen geraten dürfen oder eine glatte, reinigungsfreundliche Oberfläche gewünscht ist. Beide gibt es in verschiedenen Durchmessern; der größere Durchmesser gibt mehr Hebel und feinere Verstellung. Für das schnelle Verfahren über viele Umdrehungen ist ein Handrad mit umlegbarem Griff oder eine Kurbel aus dem Bereich Handräder und Kurbeln die bessere Wahl.
Fester, drehbarer oder umlegbarer Griff
Ein fester Griff ist robust, ein drehbarer rollt in der Handfläche für angenehmes Kurbeln, ein umlegbarer verschwindet bündig, wenn das Rad im Weg wäre oder eine Verletzungsgefahr bestünde.
Der Griff bestimmt das Bediengefühl. Der feste Griff ist die einfachste, robusteste Lösung. Der drehbare Griff ist auf seinem Zapfen gelagert und rollt beim Drehen in der Handfläche mit – angenehm, wenn über mehrere Umdrehungen verfahren wird. Der umlegbare Griff lässt sich bei Nichtgebrauch bündig einklappen; das ist wichtig an rotierenden Spindeln, wo ein abstehender Griff im Betrieb gefährlich wäre. Damit die eingestellte Position ablesbar ist, lässt sich das Handrad mit einem Positionsanzeiger kombinieren.
FAQ zu Handrädern
- Was regelt DIN 950? DIN 950 ist die Norm für Handräder aus Gusseisen und Aluminium. Sie legt Durchmesser, Naben und Griffanbindungen fest, sodass die Räder herstellerübergreifend passen und austauschbar sind. Gängig sind die Formen mit festem und mit drehbarem Griff. Ein Teil der KIPP-Handräder folgt dieser Norm.
- Speichen- oder Scheibenhandrad – was ist besser? Das Speichenhandrad ist leicht und gut zu umgreifen. Das Scheibenhandrad hat eine geschlossene Fläche und ist sicherer, wo keine Finger zwischen bewegte Speichen geraten dürfen, sowie reinigungsfreundlicher. Die Wahl richtet sich nach Gewicht, Sicherheit und Umgebung – im Hygienebereich ist die geschlossene Scheibe oft im Vorteil.
- Wozu ein umlegbarer Griff? Der umlegbare Griff lässt sich bündig einklappen, wenn er nicht gebraucht wird. Das ist an rotierenden Spindeln wichtig, weil ein abstehender Griff im Betrieb mitdreht und eine Verletzungsgefahr darstellt. Vor dem Verstellen wird der Griff ausgeklappt, danach wieder versenkt – so bleibt der Arbeitsbereich sicher.
- Kann ich die Position am Handrad ablesen? Ja, mit einem Positionsanzeiger. Er wird mit dem Handrad kombiniert und zeigt den eingestellten Wert mechanisch über ein Ziffernrollenwerk oder digital an. Das macht Einstellungen reproduzierbar und beschleunigt das Umrüsten. Für die berührungslose Erfassung an einer Welle gibt es zusätzlich Hohlwellensensoren.
Handräder bei HUG – 62 KIPP-Handräder ab Lager
Seit 1938 stattet HUG Technik und Sicherheit Betriebe mit technischem Bedarf aus – bei den Handrädern von KIPP: Speichen- und Scheibenhandräder, teils nach DIN 950, mit festem, drehbarem oder umlegbarem Griff und passender Bohrung. Passend dazu ergänzen diese Bereiche das Programm:- Positionsanzeiger – zum Ablesen der eingestellten Position
- Rändelräder – für die feinfühlige Daumenverstellung
- Handräder und Kurbeln im Überblick – das gesamte Programm rund ums Drehen
- KIPP-Markenwelt – das komplette KIPP-Bedienteile-Programm
