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SCHRAUBWERKZEUGE & SPANNTECHNIK AUS FELLBACH VON AMF
Über die Marke
Wer eine Nutmutter an Spindel oder Lager fest- oder lösen muss, greift fast zwangsläufig zu einem Schlüssel aus Fellbach: AMF (Andreas Maier Fellbach) fertigt seit 1890 Schraubwerkzeuge und Spanntechnik „Made in Germany". Vom Hakenschlüssel nach DIN 1810 über verstellbare Stirnlochschlüssel bis zum Nullpunkt-Spannsystem – das schwäbische Familienunternehmen gilt in der Spanntechnik als Weltmarktführer.
| Ihre Vorteile | |
|---|---|
| Genormte Schraubwerkzeuge | Haken- & Stirnlochschlüssel nach DIN 1810 / DIN 1816 |
| Spezialstahl, gehärtet | Chrom-Vanadium-Stahl, im Brünierton angelassen – formstabile Zapfen & Nasen |
| Verstellbar & im Gelenk | ein Schlüssel deckt mehrere Mutterngrößen ab |
| Ab Lager bei HUG | Bestellungen bis 16:00 Uhr gehen am selben Tag in den Versand |
AMF auf einen Blick
| Gegründet | 1890 von Andreas Maier in Fellbach (zunächst als Schlossfabrik) |
| Firmensitz | Fellbach (Baden-Württemberg), Familienunternehmen |
| Spezialität | Schraubwerkzeuge (Haken-/Stirnlochschlüssel) und Spanntechnik |
| Sortiment | über 5.000 Produkte, „Made in Germany" |
| Meilensteine | Spanntechnik ab 1951, Schnellspanner 1965, Nullpunkt-System 2004 |
| Normen | u. a. Hakenschlüssel DIN 1810, für Muttern nach DIN 1804 / 981 / 1816 |
Was einen AMF-Schlüssel auszeichnet
Haken- und Stirnlochschlüssel sehen einfach aus – die Qualität steckt in Zapfen, Nase und Stahl. AMF fertigt die Schlüssel aus gehärtetem Spezial- bzw. Chrom-Vanadium-Stahl und lässt sie im Brünierton an, damit Zapfen und Nase auch unter hoher Last nicht ausbrechen oder verlaufen. Wichtig ist die passende Bauform: Die Form A (mit Nase) greift in Nutmuttern nach DIN 1804 und Wälzlagermuttern nach DIN 981, die Form B (mit Zapfen) sitzt in Kreuzlochmuttern nach DIN 1816. Gelenk- und verstellbare Ausführungen decken dabei ganze Größenbereiche mit einem einzigen Werkzeug ab – beim verstellbaren Satz reicht das von 8 bis 100 mm.
Bauform – Nase oder Zapfen?
| Bauform | Greift in | passende Mutter |
|---|---|---|
| DIN 1810 A (mit Nase) | Stirnschlitz / Außennut | Nutmuttern DIN 1804, Wälzlagermuttern DIN 981 |
| DIN 1810 B (mit Zapfen) | seitliche Kreuzlöcher | Kreuzlochmuttern DIN 1816 |
| Stirnlochschlüssel | zwei Stirnbohrungen (Zapfen) | Zweilochmuttern, Spannmuttern an Winkelschleifern |
Die wichtigsten AMF-Schlüssel im HUG-Sortiment
| Typ | Merkmal | Einsatz |
|---|---|---|
| Gelenk-Stirnlochschlüssel | klappbarer Kopf, z. B. 40–80, 80–125 und 125–200 mm | schwer zugängliche Zweilochmuttern |
| Stirnlochschlüssel verstellbar | gehärtete Wechselzapfen, z. B. 11–60 mm (3,0 / 4,0 mm Zapfen) | wechselnde Lochabstände an einer Maschine |
| Stirnlochschlüssel-Satz | verstellbar 8–100 mm bzw. Satz für Drehmomentschlüssel 80–125 mm | Werkstatt-Allrounder, definiertes Anzugsmoment |
| Hakenschlüssel DIN 1810 | mit Nase (Form A) oder Zapfen (Form B), z. B. Gelenk 90–155 mm | Nut-, Wälzlager- und Kreuzlochmuttern |
| Zweilochmutterndreher | gerade Ausführung, z. B. 5 × 180 mm | kleine Zweilochmuttern in Bohrungen |
Welcher AMF-Schlüssel für welche Mutter?
- Nutmutter mit Stirnschlitz (DIN 1804): Hakenschlüssel DIN 1810 Form A mit Nase.
- Wälzlagermutter (DIN 981): ebenfalls Hakenschlüssel DIN 1810 Form A.
- Kreuzlochmutter (DIN 1816): Hakenschlüssel DIN 1810 Form B mit Zapfen.
- Zweilochmutter / Spannmutter: Stirnlochschlüssel – fest, im Gelenk oder verstellbar je nach Zugänglichkeit.
- Wechselnde Größen an einer Maschine: verstellbarer Stirnlochschlüssel-Satz 8–100 mm statt vieler Einzelschlüssel.
- Definiertes Anzugsmoment: Stirnlochschlüssel-Satz für Drehmomentschlüssel, damit die Mutter reproduzierbar angezogen wird.
AMF bei HUG: Sortiment
- Stirnloch- & Hakenschlüssel – der AMF-Schwerpunkt: Gelenk-Stirnlochschlüssel und verstellbare Sätze.
- Schlüssel – die komplette Übersicht inkl. Zweilochmutterndreher.
- Spanntechnik, Bedienteile & Normelemente – AMF-Spannelemente und passende Normteile.
- Spannelemente – zum schnellen, sicheren Fixieren von Werkstücken.
- Druckstücke & Arretierbolzen – zum Positionieren und Sichern in Vorrichtungen.
Häufige Fragen zu AMF
- Was bedeutet AMF? AMF steht für Andreas Maier Fellbach – das Familienunternehmen wurde 1890 in Fellbach als Schlossfabrik gegründet und ist heute Weltmarktführer in der Spanntechnik.
- Nach welcher Norm sind die Hakenschlüssel gebaut? Die Hakenschlüssel folgen DIN 1810: Form A (mit Nase) für Nutmuttern nach DIN 1804 und Wälzlagermuttern nach DIN 981, Form B (mit Zapfen) für Kreuzlochmuttern nach DIN 1816.
- Wofür nehme ich einen Stirnlochschlüssel? Für Zwei- oder Mehrlochmuttern mit Stirnbohrungen – etwa Spannmuttern an Lagern, Spindeln oder die Mutter an der Winkelschleiferscheibe.
- Fest, Gelenk oder verstellbar – was wähle ich? Feste Schlüssel sind robust für eine Größe; Gelenkschlüssel erreichen versenkte Muttern; verstellbare Sätze (z. B. 8–100 mm) ersetzen mehrere Einzelschlüssel.
- Aus welchem Material sind die Schlüssel? AMF fertigt aus gehärtetem Spezial- bzw. Chrom-Vanadium-Stahl, im Brünierton angelassen – das hält Zapfen und Nase formstabil.
- Macht AMF auch Spanntechnik? Ja. Seit 1951 ist Spanntechnik das Kerngeschäft – mit Meilensteinen wie dem Schnellspanner (1965) und dem Nullpunkt-Spannsystem (2004).
- Wie schnell liefert HUG AMF? HUG führt AMF ab Lager; Bestellungen bis 16:00 Uhr gehen am selben Tag in den Versand.
AMF ergänzt das HUG-Programm rund um Schlag- und Schraubwerkzeuge und die Spanntechnik. Mehr zur Marke finden Sie in der AMF-Markenwelt – alles ab Lager und mit fachlicher Beratung.
