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Stand- und Strahlrohre

Standrohr und Strahlrohr sind Anfang und Ende jeder Storz-Schlauchstrecke: Das Standrohr holt das Wasser aus dem Unterflurhydranten, das Strahlrohr bringt es am Schlauchende gezielt aus — als Vollstrahl oder Sprühbild. HUG Technik führt beide Enden ab Lager: Aluminium-Standrohre DN 80 mit einem oder zwei Storz-C-Abgängen sowie vier Mehrzweck-Strahlrohre für C- und D-Schläuche, bis PN 16.
Thomas Klosik

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Thomas Klosik

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Standrohre für Unterflurhydranten

Das Standrohr wird mit seinem Klauenfuß auf den Unterflurhydranten gesetzt und stellt die Wasserentnahme über Storz-C-Kupplungen bereit — die Standardlösung, wenn auf der Baustelle, bei Veranstaltungen oder im Löschbetrieb Wasser aus dem Hydrantennetz gebraucht wird. Beide Ausführungen bei HUG sind aus Aluminium, passend für Hydranten der Größe DN 80, mit drehbarem Kopf für die freie Ausrichtung der Abgänge und für Betriebsdrücke bis PN 16 ausgelegt:
  • 1 × Storz C, ohne Absperrung — die leichte Ausführung für eine einzelne Schlauchleitung; abgesperrt wird am Hydranten selbst.
  • 2 × Storz C, mit Absperrung — zwei unabhängig absperrbare Abgänge: Eine Leitung lässt sich ankuppeln oder wechseln, während die andere weiterläuft.
Wichtig vor dem ersten Einsatz: Die Entnahme aus öffentlichen Hydranten ist genehmigungspflichtig. Für Bauwasser verlangen viele Wasserversorger eigene Miet-Standrohre mit Wasserzähler und Systemtrenner — die Standrohre in dieser Kategorie sind für den Einsatz in Werks- und Löschwassernetzen sowie überall dort gedacht, wo der Betreiber die Entnahme freigegeben hat.

Strahlrohre System Storz

Am anderen Ende der Leitung formt das Mehrzweck-Strahlrohr den Wasserstrahl: umschaltbar zwischen Vollstrahl für Wurfweite, Sprühbild für Fläche — und ganz geschlossen, damit die Leitung ohne Ablegen des Rohrs unterbrochen werden kann. Das FORTIS-Strahlrohr ist dabei ähnlich DIN 1436 ausgeführt, dem Bautyp der klassischen Mehrzweckstrahlrohre. Die Größe folgt der Storz-Logik der Kupplung: Ausführungen mit 52-C-Kupplung passen auf C-Schläuche (52 mm), das kompakte Rohr mit 25-D-Kupplung auf D-Schläuche (25 mm). Alle sechs Artikel der Kategorie im Überblick:
ArtikelKupplungWerkstoffmax. Druck
Standrohr DN 80, 1 Abgang, ohne Absperrung1 × Storz CAluminiumPN 16
Standrohr DN 80, 2 Abgänge, mit Absperrung2 × Storz CAluminiumPN 16
Mehrzweck-Strahlrohr Gr. DM25-DPA / Alu-KupplungPN 16
Mehrzweck-Strahlrohr Gr. CM52-CPA / Alu-KupplungPN 16
Mehrzweck-Strahlrohr Gr. CM52-CAluminiumPN 16
FORTIS Strahlrohr ähnl. DIN 1436, Gr. CN52-CPA / Alu-KupplungPN 8
Bei den Werkstoffen stehen damit der leichte Kunststoffkörper (PA) mit Aluminium-Kupplung und die Voll-Aluminium-Ausführung zur Wahl — der PA-Körper schont Arme und Material bei langen Einsätzen, das Alu-Rohr steckt raue Behandlung weg.

Auswahlkriterien

Drei Fragen führen zur passenden Kombination:
  • Schlauchgröße: C-Leitungen (52 mm) sind der Standard für Bauwasser und Löschbetrieb, D-Leitungen (25 mm) die handliche Größe für kleinere Wassermengen — Strahlrohr-Kupplung und Schlauch müssen dieselbe Größe haben.
  • Ein oder zwei Abgänge am Standrohr: Wer nur eine Leitung fährt, nimmt die leichte Ausführung ohne Absperrung. Zwei absperrbare Abgänge lohnen sich, sobald parallel gearbeitet oder gewechselt wird.
  • Werkstoff des Strahlrohrs: PA-Körper sparen Gewicht im Dauereinsatz, Voll-Aluminium steckt raue Baustellenbehandlung weg.
Verbindende Glieder zwischen beiden Enden — Schläuche, Kupplungen und Übergänge — sammelt der Bereich Storz-Kupplungen; die passenden Wasserschläuche in C- und D-Weiten liegen im Schlauchsortiment. Kupplungsschlüssel zum festen Anziehen und Lösen der Storz-Verbindungen führt die Werkzeug-Kategorie.

FAQ zu Stand- und Strahlrohren

  • Für was ist ein Standrohr? Es macht einen Unterflurhydranten nutzbar: Der Hydrant liegt unter der Straßenkappe, das Standrohr wird aufgesetzt und stellt oberirdisch Storz-C-Anschlüsse für Schlauchleitungen bereit. Eingesetzt wird es für Löschwasser, Bauwasser und Veranstaltungen — überall, wo zeitweise Wasser aus dem Hydrantennetz entnommen werden soll.
  • Wie setze ich ein Standrohr richtig? Straßenkappe öffnen, Hydrant von Schmutz befreien, Standrohr mit dem Klauenfuß aufsetzen und festdrehen, bis es dicht sitzt. Dann die Schläuche ankuppeln, den drehbaren Kopf ausrichten und den Hydranten langsam öffnen — so vermeidet man Druckschläge in der frischen Leitung. Zum Öffnen des Hydranten braucht es den passenden Schlüssel; Kupplungsschlüssel für die Storz-Verbindungen führt die Werkzeug-Kategorie.
  • Darf ich einfach Wasser aus einem öffentlichen Hydranten entnehmen? Nein — die Entnahme aus dem öffentlichen Trinkwassernetz muss der Wasserversorger genehmigen. Für Bauwasser stellen viele Versorger eigene Miet-Standrohre mit Zähler und Systemtrenner. Die Standrohre dieser Kategorie sind für freigegebene Entnahmen gedacht: Werksnetze, Löschwasserversorgung und Einsätze mit Erlaubnis des Netzbetreibers.
  • Was ist der Unterschied zwischen einem Standrohr und einem Fallrohr? Zwei völlig verschiedene Produkte mit gleichem Namen: Das Hydranten-Standrohr ist eine Wasserentnahme-Armatur mit Storz-Kupplungen. Das Standrohr der Dachentwässerung ist dagegen das stabile untere Endstück eines Regenfallrohrs — Dachrinnen-Zubehör, das in dieser Kategorie nicht geführt wird.
  • Was ist ein Mehrzweckstrahlrohr? Ein Strahlrohr mit umschaltbarer Funktion: Vollstrahl für Reichweite, Sprühstrahl für Flächen und Staubbindung, dazu die Absperrstellung, die die Leitung direkt am Rohr schließt. Genau diese Bauart — beim FORTIS-Rohr ähnlich DIN 1436 ausgeführt — führt HUG in den Größen C und D.
  • Welches Strahlrohr passt zu meinem Schlauch? Die Kupplungsgröße entscheidet: 52-C-Rohre auf C-Schläuche, das 25-D-Rohr auf D-Schläuche. Storz-Kupplungen gleicher Größe sind untereinander kompatibel — Hersteller spielt keine Rolle. Wer von C auf D wechseln will, setzt ein Übergangsstück zwischen Leitung und Strahlrohr.
  • Eignen sich die Strahlrohre für Feuerwehr und Betrieb? Die Mehrzweck-Bauart ist der Klassiker für Löschübungen, Werkfeuerwehren und den betrieblichen Brandschutz; drei Ausführungen arbeiten bis PN 16, das FORTIS-Rohr bis PN 8. Für den formellen Einsatzdienst gelten die Beschaffungsregeln des jeweiligen Trägers — im Zweifel entscheidet dessen Normvorgabe.
  • Warum hat das Standrohr einen drehbaren Kopf? Damit sich die Abgänge nach dem Festziehen frei zur Schlauchrichtung ausrichten lassen — das Standrohr wird dicht aufgesetzt, erst dann dreht man den Kopf dorthin, wo die Leitung verlaufen soll. Das erspart Zwangskräfte auf Kupplung und Schlauch und macht den Aufbau auf engen Baustellen deutlich einfacher.

Stand- und Strahlrohre bei HUG – beide Leitungsenden ab Lager

Die Strahlrohr-Ausführung ähnlich DIN 1436 stammt von FORTIS — der HUG-Eigenmarke für robuste Betriebsausstattung. Passend dazu finden Sie im Sortiment: Was HUG Technik und Sicherheit ausmacht: Beratung zur kompletten Storz-Strecke vom Hydranten bis zur Düse — und kurze Wege: Bestellungen, die werktags bis 16 Uhr eingehen, verlassen noch am selben Tag das Lager in Ergolding.