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Beheizte Schläuche

Beheizte Schläuche (Heizschläuche) sind die Frostschutz-Lösung für die mobile Wasserversorgung – auf Baustellen, Wochenmärkten, Veranstaltungen und überall, wo Wasserleitungen im Winter nicht einfrieren dürfen. HUG führt das Heizschlauch-Sortiment von C.A.LOEWE mit selbstregelnder Heizleitung: steckbereit, ohne externe Temperaturregelung, mit Frostschutz bis −25 °C.
Thomas Klosik

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Thomas Klosik

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Funktionsprinzip – wie der Heizschlauch arbeitet

Das Herzstück ist eine selbstregelnde Heizleitung in der Schlauchwand. Sie passt ihre Leistung automatisch der Umgebungstemperatur an: Je kälter es ist, desto mehr Wärme gibt sie ab, bei milderer Temperatur drosselt sie sich selbst. Das spart Strom und macht einen externen Thermostat überflüssig.
  • Selbstregelnde Heizleitung: Nennleistung 10 W/m (Trinkwasser) bzw. 15 W/m bei größeren Brauchwasser-Durchmessern, jeweils bei 10 °C.
  • Frostschutz bis −25 °C: garantiert frostfreien Wasserdurchgang bis zu dieser Außentemperatur.
  • Steckbereit ohne Regelung: kein zusätzlicher Thermostat nötig – einstecken, fertig.
  • 230 V Netzspannung: Anschluss an jeder Standardsteckdose, kein Sondernetz.

Bauformen, Nennweiten und Längen

Es gibt Trinkwasser- und Brauchwasser-Ausführungen in den Nennweiten 19, 25 und 32 mm, in Längen von 5 bis 80 m. Trinkwasser-Varianten sind für den direkten Trinkwasserkontakt zugelassen.
MerkmalAngabe
WasserartTrinkwasser (zugelassen) oder Brauch-/Abwasser
Nennweiten19 mm (3/4"), 25 mm (1"), 32 mm (1 1/4")
Längen5 bis 80 m (in Stufen)
Heizleistung10 W/m (Trinkwasser), 15 W/m (große Brauchwasser-NW)
Spannung230 V
Die Trinkwasser-Ausführung ist für den direkten Kontakt mit Trinkwasser zugelassen; für Spül- und Schmutzwasser gibt es eigene Brauch- und Abwasser-Varianten. Wo kein Frostschutz nötig ist, genügen normale Wasserschläuche.

Typische Einsatzgebiete

  • Wochenmärkte und Marktstände: Wasserversorgung für Imbiss, Fischverkauf und Reinigung im Winter.
  • Baustellen: Trink- und Bauwasserversorgung in der kalten Jahreszeit.
  • Veranstaltungen und Festzelte: mobile Sanitärversorgung bei Outdoor-Events.
  • Camping und Caravaning: Frostschutz für die Wasserzuleitung am Stellplatz.
  • Mobile Toiletten und Wohnwagen-Vermietung: Funktionssicherheit bei Minustemperaturen.
Gemeinsam ist diesen Einsätzen, dass die Wasserleitung im Freien liegt und nicht dauerhaft beheizt werden kann. Außerhalb der Frostperiode lassen sich dieselben Entnahmestellen mit normalen Mehrzweckschläuchen versorgen – der beheizte Schlauch ist die Winter-Ergänzung, kein Ersatz für das ganzjährige Sortiment. Wichtig ist, ihn vor dem ersten Frost anzuschließen und einzuschalten, damit das Wasser gar nicht erst gefriert.

Auswahlkriterien für den richtigen Heizschlauch

Wasserart (Trink- oder Brauchwasser), Nennweite nach Durchflussbedarf, Länge mit Reserve und der Stromverbrauch bestimmen die Wahl. Bei 80 m und 10 °C liegt der Verbrauch bei rund 800 W.
  • Wasserart: Trinkwasser-Variante (zugelassen für direkten Kontakt) oder Brauchwasser-Ausführung.
  • Nennweite: 19 mm für moderate Durchflussmengen, 25 oder 32 mm für höhere Wassermengen.
  • Länge: vom Anschluss bis zum Verbraucher plus ein bis zwei Meter Reserve.
  • Stromverbrauch: bei 80 m und 10 °C etwa 800 W – am 230-V-Anschluss problemlos.
Für besondere Medien jenseits von Wasser bietet das Spezialschlauch-Sortiment die passende Lösung.

Wichtig für die Betriebssicherheit: Der Heizschlauch schützt den Wasserdurchgang, nicht aber Armaturen und Übergabepunkte. Standrohr, Zapfventil und ungeheizte Anschlussstücke frieren weiterhin ein, wenn sie ungeschützt bleiben – deshalb gehören isolierte oder beheizte Anschlussarmaturen bzw. eine frostfreie Übergabe zur Gesamtlösung. Der Schlauch selbst bleibt dank Selbstregelung auch bei Dauerbetrieb sparsam.

Bei der Inbetriebnahme im Herbst gilt: Schlauch vor dem ersten Frost anschließen, mit Wasser füllen und die Heizung dauerhaft am Netz lassen – die Selbstregelung übernimmt den Rest. Ein leerer, ungeheizter Schlauch übersteht Frost zwar unbeschadet, muss vor der Wiederinbetriebnahme aber auf Eisreste im Anschlussbereich geprüft werden.

FAQ zu beheizten Schläuchen

  • Wie funktioniert ein beheizter Wasserschlauch? In der Schlauchwand liegt eine selbstregelnde elektrische Heizleitung, die ihre Leistung automatisch an die Außentemperatur anpasst. Bei Kälte heizt sie stärker, bei milderem Wetter drosselt sie sich. So bleibt das Wasser im Schlauch frostfrei, ohne dass ein externer Thermostat nötig ist – einfach an 230 V anschließen.
  • Bis zu welcher Temperatur schützt der Heizschlauch vor Frost? Die C.A.LOEWE-Heizschläuche garantieren frostfreien Wasserdurchgang bis −25 °C Außentemperatur. Die selbstregelnde Heizleitung hält den Wasserfilm in Bewegung bzw. flüssig, sodass die Leitung auch bei strengem Frost nicht zufriert. Voraussetzung ist, dass der Schlauch vor dem ersten Frost angeschlossen, mit Wasser gefüllt und eingeschaltet wird – dann gefriert das Wasser gar nicht erst.
  • Brauche ich einen separaten Thermostat? Nein. Die Heizleitung ist selbstregelnd und steckbereit – sie benötigt keine externe Steuerung. Das vereinfacht den Aufbau und verhindert Bedienfehler: einstecken, und der Frostschutz arbeitet automatisch temperaturabhängig. Je kälter es ist, desto mehr Wärme gibt die Heizleitung ab; bei milderer Temperatur drosselt sie sich selbst – das spart Strom ohne jede Steuerelektronik.
  • Gibt es beheizte Schläuche auch für Trinkwasser? Ja. Die Trinkwasser-Ausführung ist für den direkten Kontakt mit Trinkwasser zugelassen. Für Spül-, Schmutz- oder Abwasser gibt es eigene Brauch- und Abwasser-Varianten. Wichtig ist, die zur Anwendung passende Ausführung zu wählen – eine Brauchwasser-Variante ist nicht für Trinkwasser geeignet.
  • Welche Längen und Nennweiten gibt es? Die Nennweiten sind 19 mm (3/4"), 25 mm (1") und 32 mm (1 1/4"), die Längen reichen von 5 bis 80 m in Stufen. Bei der Längenwahl sollte man vom Anschluss bis zum Verbraucher messen und ein bis zwei Meter Reserve einplanen.
  • Wie hoch ist der Stromverbrauch? Bei 80 m Schlauch und 10 °C Außentemperatur liegt der Verbrauch bei etwa 800 W, da die Heizleistung rund 10 W/m beträgt. Bei milderer Temperatur sinkt der Verbrauch automatisch, weil die Heizleitung selbstregelnd ist. Der Anschluss erfolgt an einer normalen 230-V-Steckdose.
  • Gibt es die Heizschläuche auch in 12 V? Das HUG-Sortiment von C.A.LOEWE ist für 230 V Netzspannung ausgelegt – passend für Baustellen, Märkte und Veranstaltungen mit Netzanschluss. Für reine 12-V-Bordnetzanwendungen ohne Netzzugang wären andere Systeme nötig; im mobilen Einsatz mit Generator oder Netzanschluss ist die 230-V-Variante die robuste Standardlösung.
  • Verbraucht der Heizschlauch auch bei mildem Wetter Strom? Nur wenig: Die selbstregelnde Heizleitung senkt ihre Leistungsaufnahme mit steigender Umgebungstemperatur von selbst. Bei Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt zieht sie nur einen Bruchteil der Nennleistung. Wer auf Nummer sicher gehen will, schaltet den Schlauch über eine Zeitschaltuhr oder ein Frostwächter-Thermostat – nötig ist das dank Selbstregelung aber nicht.
  • Kann ich einen beheizten Schlauch kürzen oder verlängern? Nein – die selbstregelnde Heizleitung ist werkseitig auf die Schlauchlänge konfektioniert und endet in vergossenen Anschlüssen. Kürzen zerstört den Heizkreis, Verlängern überlastet ihn. Stattdessen wird die passende Länge aus dem Stufenprogramm (5 bis 80 m) gewählt; für Reststrecken ohne Frostrisiko lässt sich ein normaler Wasserschlauch ankuppeln.

Beheizte Schläuche bei HUG

HUG Technik und Sicherheit führt das Heizschlauch-Sortiment von C.A.LOEWE für Trink- und Brauchwasser – Nennweiten 19, 25 und 32 mm in Längen von 5 bis 80 m. Die selbstregelnde Heizleitung sorgt zuverlässig für Frostschutz bis −25 °C ohne zusätzliche Steuerelektronik. Passend dazu finden Sie im Sortiment: Was HUG ausmacht: Beratung bei der Auswahl von Länge, Nennweite und Wasserart für Ihren Wintereinsatz. Bestellungen bis 16:00 Uhr gehen am selben Tag in den Versand.