Spannhebel
Der Spannhebel bildet eine feste Einheit mit der Spindel und überträgt hohe, spielfreie Spannkräfte – ideal, wo dauerhaft und kräftig geklemmt wird. HUG führt Spannhebel von KIPP ab Lager, in metrischen Größen von M6 bis M42, in Stahl und Edelstahl.Inhalt im Überblick
Was ein Spannhebel macht
Kurz: Der Spannhebel ist fest mit seiner Gewindespindel verbunden. Er erzeugt beim Anziehen eine hohe, spielfreie Spannkraft und hält die Klemmung dauerhaft – ohne Verstellmechanismus, dafür mit voller Kraftübertragung.
Im Sortiment der Bedienhebel ist der Spannhebel die Bauart für hohe Spannkräfte. Griff und Spindel bilden eine feste Einheit: Was am Griff aufgebracht wird, geht unmittelbar und spielfrei in die Klemmung. Damit ist der Spannhebel das Gegenstück zum verstellbaren Klemmhebel. Er verzichtet auf die Verstellbarkeit der Griffstellung und gewinnt dafür an Steifigkeit und Spannkraft – richtig überall dort, wo fest und vibrationssicher geklemmt werden muss.Spannhebel oder Klemmhebel?
Kurz: Spannhebel = feste Einheit mit der Spindel, hohe Spannkraft, keine Verstellung. Klemmhebel = verstellbare Griffstellung über eine Zahnkupplung. Hohe Kraft spricht für den Spannhebel, enger Schwenkraum für den Klemmhebel.
Beide klemmen über ein Gewinde, unterscheiden sich aber in der Verbindung von Griff und Spindel:| Merkmal | Spannhebel | Klemmhebel |
|---|---|---|
| Griff–Spindel | feste Einheit | über Zahnkupplung verstellbar |
| Griffstellung | nicht nachsetzbar | nachsetzbar ohne Lösen |
| Spannkraft | hoch, spielfrei | moderat |
| Stärke bei | hohem Drehmoment | engem Schwenkraum |
Größen und Werkstoffe
Kurz: Spannhebel decken einen großen Gewindebereich von M6 bis M42 ab – deutlich mehr als Klemm- und Exzenterhebel. Grundkörper gibt es in Stahl, vergütetem Stahl und Edelstahl.
Weil der Spannhebel für hohe Kräfte ausgelegt ist, reicht sein Gewindebereich weiter als bei den anderen Hebelbauarten: von M6 bis M42, mit den häufigen Größen M8, M10, M12, M16, M20 und M24. Die Werkstoffe sind auf Festigkeit ausgelegt:- Stahl und vergüteter Stahl: für hohe Spannkräfte im allgemeinen Maschinenbau, brüniert oder blank.
- Edelstahl: korrosionsbeständig für Lebensmittel-, Pharma- und Nassbereiche.
- Duroplast/Kunststoff: als Griffwerkstoff für angenehme Haptik und elektrische Isolation.
Typische Einsätze
Kurz: Spannhebel sitzen dort, wo dauerhaft, fest und vibrationssicher geklemmt wird – an Spannvorrichtungen, Maschinenverstellungen und Werkstückaufnahmen mit hoher Last.
Der Spannhebel ist die richtige Wahl, wenn die Klemmung Kraft halten muss:- Spannvorrichtungen: Werkstücke werden fest und spielfrei aufgenommen.
- Maschinenverstellung: verstellbare Schlitten, Anschläge und Säulen werden in Position fixiert.
- Schwere Vorrichtungen: wo Vibration eine lose Klemmung lockern würde, hält die feste Spindelverbindung.
FAQ zu Spannhebeln
- Was ist ein Spannhebel? Ein Spannhebel ist ein Bedienteil, dessen Griff eine feste Einheit mit der Gewindespindel bildet. Er erzeugt beim Anziehen eine hohe, spielfreie Spannkraft und hält die Klemmung dauerhaft – ohne Verstellmechanismus.
- Was ist der Unterschied zwischen Spannhebel und Klemmhebel? Der Spannhebel ist fest mit der Spindel verbunden und auf hohe Spannkraft ausgelegt. Der Klemmhebel hat eine über eine Zahnkupplung verstellbare Griffstellung, die sich ohne Lösen nachsetzen lässt, dafür aber moderatere Kräfte überträgt.
- Wann nimmt man einen Spannhebel statt eines Klemmhebels? Wenn hohe, dauerhafte und vibrationssichere Spannkraft gefragt ist und der Griff frei durchschwenken kann. Bei engem Schwenkraum, wo der Griff nachgesetzt werden muss, ist der verstellbare Klemmhebel besser.
- Welche Gewindegrößen hat ein Spannhebel? Spannhebel decken einen großen Bereich von M6 bis M42 ab – mehr als Klemm- und Exzenterhebel. Häufige Größen sind M8, M10, M12, M16, M20 und M24, als Außen- oder Innengewinde.
- Ist ein Spannhebel verstellbar? Nein. Anders als der Klemmhebel ist der Spannhebel nicht verstellbar – Griff und Spindel bilden eine feste Einheit. Genau das ermöglicht die hohe, spielfreie Kraftübertragung.
- Aus welchem Werkstoff besteht ein Spannhebel? Der Grundkörper besteht aus Stahl, vergütetem Stahl oder Edelstahl, der Griff oft aus Duroplast. Stahl deckt den allgemeinen Maschinenbau ab, Edelstahl die Lebensmittel-, Pharma- und Nassbereiche.
- Sind Spannhebel Normteile? Ja, Spannhebel sind genormte Bedienteile. HUG führt sie vom Hersteller KIPP in einheitlichen Baureihen mit metrischen Gewinden, sodass sie sich planbar einsetzen und ersetzen lassen.
- Welche Marke führt HUG bei Spannhebeln? HUG führt Spannhebel von KIPP (Heinrich Kipp Werk) – fest mit der Spindel verbunden, mit Außen- oder Innengewinde von M6 bis M42, in Stahl und Edelstahl ab Lager.
Spannhebel bei HUG – KIPP-Programm ab Lager
HUG Technik und Sicherheit führt Spannhebel von KIPP – fest mit der Spindel verbunden, für hohe Spannkräfte, mit Außen- oder Innengewinde von M6 bis M42, in Stahl und Edelstahl. Passend dazu finden Sie im Sortiment:- Klemmhebel – verstellbar, für engen Schwenkraum.
- Exzenterhebel – für schnelles Spannen mit einer Vierteldrehung.
- Alle Bedienhebel – Bauarten und Auswahlhilfe im Überblick.
