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Halbschuhe S2

Sicherheits-Halbschuhe der Klasse S2 sind die unterknöchelhohen Arbeitsschuhe mit Zehenschutzkappe, wasserabweisendem Obermaterial und rutschhemmender Sohle – der Kompromiss aus Komfort durch den niedrigen Schaft und Schutz durch die S2-Klasse. HUG führt 35 Modelle S2-Sicherheitsschuhe nach EN ISO 20345 von ELTEN, JORI, PUMA, Abeba, JALAS und STEITZ SECURA ab Lager.
Andreas Selwitschka

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Andreas Selwitschka

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Was bedeutet S2 – und die Abgrenzung

Kurz: S2 nach EN ISO 20345 bedeutet Zehenschutzkappe (200 Joule), Antistatik, Fersendämpfung und Wasserresistenz am Obermaterial. S2 ist S1 plus Wasserresistenz; S3 ergänzt S2 um durchtritthemmende Zwischensohle und profilierte Sohle.

Die Schutzklasse S2 ist im Sicherheitsschuh-Spektrum klar definiert:
KlasseSchutzEinsatz
S1Zehenschutz + Antistatik, ohne Wasserresistenztrockene Innenräume
S1PS1 + durchtritthemmende SohleNagelgefahr, trocken
S2S1 + Wasserresistenz am OberteilWerkstatt, Produktion, Feuchtkontakt
S3S2 + Durchtrittschutz + ProfilsohleBau, Nassbereich
S2 umfasst konkret die Zehenschutzkappe (hält 200 Joule Stoßenergie und 15 kN Drucklast), die antistatische Ableitung, die Energieaufnahme im Fersenbereich und die Wasserresistenz des Obermaterials (max. 0,2 g Durchtritt nach 60 Minuten). Für den Bau- und Nassbereich führt HUG die Sicherheitsschuhe S5, für leichtere Anforderungen die Klassen SB bis S1P.

Kappe, Obermaterial und Sohle

Kurz: Die Zehenkappe gibt es in Stahl (Standard), Aluminium (leichter) oder Composite (metallfrei). Das Obermaterial ist hydrophobiertes Mikrofaser/Leder, die Laufsohle eine gedämpfte PU/TPU-Kombination mit SRC-Rutschfestigkeit.

Die Ausstattung bestimmt Gewicht, Komfort und Einsatzbereich:
  • Zehenkappe: Stahl (klassisch, preisgünstig), Aluminium (rund 50 % leichter) oder Composite (metallfrei) – die Schutzwirkung ist nach Norm bei allen gleich.
  • Obermaterial: hydrophobiertes Mikrofaser-/Textilmaterial, Leder oder Kombinationen – wasser- und schmutzabweisend.
  • Laufsohle: PU-/TPU-Kombination für Dämpfung und Abriebfestigkeit mit SRC-Rutschfestigkeit.
  • Brandsohle und Weiten: ESD-fähige Softvlies-Einlage, in Schmal-, Normal- und Weitfuß sowie als Damenausführung.

ESD, SRC und weitere Kürzel

Kurz: ESD bedeutet besonders niedrigen elektrischen Widerstand für die Elektronikfertigung, SRA/SRB/SRC stehen für Rutschhemmung auf verschiedenen Böden, HRO für hitzebeständige Sohle (300 °C), WR für den komplett wasserdichten Schuh.

Die Zusatzkennzeichnungen nach EN ISO 20345:2022 definieren Sonderfunktionen:
  • ESD (Electrostatic Discharge): besonders niedriger elektrischer Widerstand – für Elektronik- und Halbleiterfertigung.
  • SRA / SRB / SRC: Rutschhemmung auf Keramik bzw. Stahl mit verschiedenen Gleitmedien (SRC ist die höchste Stufe).
  • HRO: wärmebeständige Laufsohle (300 °C für 60 Sekunden).
  • WR (Water Resistant): kompletter Schuh wasserdicht, über die S2-Anforderung hinaus.

Größe, Weite und Hersteller

Kurz: Sicherheitsschuhe eine halbe bis ganze Größe größer wählen (die Zehenkappe braucht 1–1,5 cm Platz), die Weite nach Fußform. ELTEN ist der deutsche Marktführer, PUMA Safety die sportlich geschnittene Variante, Abeba der Hygiene-Spezialist.

Bei der Auswahl zählen die Größe (eine halbe bis ganze Nummer größer als der Straßenschuh, weil die Zehen sonst an die Kappe stoßen), die Weite (schmal, normal, weit – auch als Damenmodell) und die Zusatzausstattung (ESD für die Elektronik, HRO für Hitze). Die Hersteller decken jeden Schwerpunkt ab: ELTEN als deutscher Marktführer mit ergonomischen Passformen, JORI und STEITZ SECURA als deutsche Qualitätshersteller, PUMA Safety mit sportlicher Optik, Abeba für den Hygiene- und Lebensmittelbereich und JALAS aus Finnland für die Premium-Passform. Das volle Sicherheitsschuh-Programm zeigt die PUMA-Safety-Markenwelt. Als Sichtbarkeits-PSA auf der Baustelle ergänzt die Warnschutzkleidung den Fußschutz.

FAQ zu S2-Halbschuhen

  • Was ist ein S2-Sicherheitsschuh? Ein S2-Sicherheitsschuh nach EN ISO 20345 hat eine Zehenschutzkappe (200 Joule), ist antistatisch, dämpft im Fersenbereich und ist am Obermaterial wasserabweisend. S2 ist damit die Klasse für Werkstatt, Produktion und Logistik mit gelegentlichem Feuchtkontakt – S1 plus Wasserresistenz, aber ohne den Durchtrittschutz der Klasse S3.
  • Brauche ich S2 oder reicht S1? S1 reicht in trockenen Innenräumen ohne Wasser- und Spritzkontakt (Lager, Trockenmontage). S2 ist die richtige Wahl, sobald Feuchtigkeit oder gelegentliches Spritzwasser vorkommt (Werkstatt, Produktion, Logistik mit Außenkontakt). Bei Nassbereichen oder Bauarbeit die Klasse S3 mit durchtritthemmender Sohle.
  • Stahl-, Alu- oder Composite-Zehenkappe? Stahl ist der voll belastbare Standard zum günstigsten Preis. Aluminium ist rund 50 % leichter – spürbar bei langem Tragen. Composite (Kunststoff/Carbon) ist metallfrei und damit Pflicht an Sicherheitskontrollen mit Metalldetektoren oder in elektromagnetisch sensiblen Umgebungen. Die Schutzwirkung ist bei allen drei nach Norm gleich.
  • Welche Größe und Weite brauche ich? Sicherheitsschuhe nie knapp wählen – die Zehenkappe braucht 1–1,5 cm Platz vorne, sonst stoßen die Zehen auch ohne Aufprall an. Faustregel: eine halbe bis ganze Größe größer als der Straßenschuh. Weiteklassen reichen von schmal (W6–W8) über normal (W10) bis weit (W12–W14). Bei Fußproblemen ein orthopädisch zertifiziertes Modell oder separate Einlagen wählen.
  • Wie lange hält ein Sicherheits-Halbschuh? Bei täglicher Nutzung 6 bis 18 Monate, je nach Sohlenabrieb und Beanspruchung. Austauschanzeichen sind die abgelaufene Sohle (kein SRC-Profil mehr), gerissene Nähte oder durchgesessenes Innenleben. Das Herstellungsdatum ist innen eingestempelt – nach etwa 5 Jahren Materialalterung auch ohne sichtbaren Verschleiß tauschen.
  • Was bedeutet ESD und brauche ich es? ESD-Schuhe leiten statische Aufladung kontrolliert gegen Erde ab (10⁵–10⁸ Ohm), enger gefasst als Standard-Antistatik (10⁵–10⁹ Ohm). Sie sind Pflicht in der Elektronikfertigung, in EX-Bereichen und bei sensibler Messtechnik. Im normalen Werkstatteinsatz sind sie nicht nötig. Erkennungszeichen ist das ESD-Logo (gelbes Dreieck) am Schuh.
  • Welche Marken führt HUG bei S2-Halbschuhen? HUG führt 35 Modelle S2-Halbschuhe nach EN ISO 20345 von ELTEN, JORI, PUMA, Abeba, JALAS und STEITZ SECURA – in Größen 34 bis 50, Damen- und Herrenpassform, mit ESD-, Stahl-, Aluminium- oder Composite-Zehenkappe. PUMA Safety ist mit dem vollen Sortiment in der eigenen Markenwelt vertreten.

Halbschuhe S2 bei HUG – ELTEN, PUMA und mehr ab Lager

HUG Technik und Sicherheit führt S2-Halbschuhe nach EN ISO 20345 von ELTEN, JORI, PUMA, Abeba, JALAS und STEITZ SECURA – in Größen 34 bis 50, Damen- und Herrenpassform, mit ESD-, Stahl- oder Aluminium-Zehenkappe. Passend dazu finden Sie im Sortiment: Was HUG ausmacht: ein tiefes Sicherheitsschuh-Sortiment und Beratung zur passenden Passform, Weite und Zusatzausstattung. Bestellungen bis 16:00 Uhr gehen am selben Tag in den Versand.