Einweg-/Faltmasken
Flach zusammengefaltet passt eine Faltmaske in jede Brusttasche – und ist im Staub sofort zur Hand. HUG Technik führt 25 Einweg-Atemschutzmasken nach EN 149 in den Filterklassen FFP1 bis FFP3, von 3M, MOLDEX, JSP und EKASTU, mit und ohne Ausatemventil.Inhalt im Überblick
Warum Faltmaske?
Faltmasken werden flach geliefert und lassen sich zusammengefaltet staub- und platzsparend mitführen. Aufgeklappt passen sie sich dem Gesicht flexibel an – eine praktische Alternative zur vorgeformten Formmaske.
Der Vorteil der Faltform liegt im Handling: Flach gefaltet bleibt die Maske sauber in der Tasche oder im Spender, bis sie gebraucht wird, und nimmt kaum Platz weg. Das macht sie ideal für Tätigkeiten, bei denen der Atemschutz nur zeitweise nötig ist. Aufgeklappt liegt das dreidimensional gefaltete Vlies vor Mund und Nase, ohne stark aufzutragen – auch gut mit Schutzbrille kombinierbar. Wer eine feste, vorgeformte Schale bevorzugt, findet sie bei den 3M-Partikelmasken.
FFP1, FFP2 oder FFP3?
Die Filterklasse richtet sich nach der Gefährdung: FFP1 bis zum 4-fachen, FFP2 bis zum 10-fachen und FFP3 bis zum 30-fachen des Arbeitsplatzgrenzwerts. Maßgeblich ist die Gefährdungsbeurteilung.
Alle Masken der Kategorie erfüllen die EN 149. Die drei Filterklassen unterscheiden sich in Abscheidegrad und zulässiger Belastung: FFP1 filtert mindestens 80 % und ist für gering gefährdende, überwiegend lästige Stäube gedacht. FFP2 filtert mindestens 94 % und deckt gesundheitsschädliche Stäube und Rauche ab. FFP3 filtert mindestens 99 % und schützt vor krebserzeugenden, giftigen Stäuben und Aerosolen. Welche Klasse ein Arbeitsplatz erfordert, ergibt sich aus dem Stoff und seinem Grenzwert – die vollständige Klassen-Übersicht steht in den 3M-Partikelmasken.
Mit oder ohne Ventil?
Ein Ausatemventil senkt Wärme und Feuchtigkeit unter der Maske und erleichtert das Ausatmen – angenehm bei langem Tragen und Anstrengung. Ohne Ventil schützt die Maske zusätzlich die Umgebung vor der Ausatemluft.
Das Ventil ist eine Komfort- und Anwendungsfrage. Ein Ausatemventil – bei manchen Modellen als Klimaventil ausgeführt – lässt die warme, feuchte Ausatemluft schneller entweichen; das reduziert den Hitzestau unter der Maske und erleichtert schwere körperliche Arbeit. Masken ohne Ventil filtern dagegen auch die Ausatemluft und schützen so zusätzlich Produkt und Umgebung – wichtig etwa in der Lebensmittel- oder Lackverarbeitung. Für die reine Eigenschutzwirkung gegen Staub sind beide Varianten gleichwertig. Faltmasken sind in der Regel Einwegprodukte für eine Schicht (Kennzeichnung „NR").
FAQ zu Einweg-Faltmasken
- Was ist der Unterschied zwischen Faltmaske und Formmaske? Die Bauform. Eine Faltmaske wird flach geliefert und vor dem Aufsetzen aufgeklappt – das spart Platz und hält sie in der Tasche sauber. Eine Formmaske hat einen vorgeformten, festen Maskenkörper, der sofort seine Schalenform hat. Beide erfüllen dieselbe EN 149 und dieselben Filterklassen; die Wahl ist vor allem eine Frage von Handling und Tragegefühl.
- Welche FFP-Klasse brauche ich? Das hängt vom Stoff und seiner Konzentration ab. FFP1 eignet sich für gering gefährdende Stäube bis zum 4-fachen Arbeitsplatzgrenzwert, FFP2 für gesundheitsschädliche Stäube und Rauche bis zum 10-fachen, FFP3 für krebserzeugende oder giftige Stäube bis zum 30-fachen. Maßgeblich ist die Gefährdungsbeurteilung – im Zweifel wird die höhere Klasse gewählt.
- Was bedeutet das Ventil an der Maske? Das Ausatemventil lässt warme, feuchte Ausatemluft schneller entweichen und senkt so den Hitzestau unter der Maske – angenehm bei langem Tragen und Anstrengung. Es verändert die Filterwirkung beim Einatmen nicht. Masken ohne Ventil filtern zusätzlich die Ausatemluft und schützen damit auch die Umgebung.
- Wie lange kann ich eine Faltmaske tragen? Einweg-Faltmasken mit der Kennzeichnung „NR" sind für den einmaligen Gebrauch während einer Arbeitsschicht bestimmt. Danach – oder sobald das Atmen spürbar schwerer fällt, die Maske durchfeuchtet oder beschädigt ist – wird sie entsorgt. Ein verstopfter Filter erhöht den Atemwiderstand und die Maske dichtet nicht mehr zuverlässig ab.
- Woran erkenne ich, dass die Maske dicht sitzt? Nach dem Aufsetzen den Nasenbügel an die Nasenform andrücken und einen Dichtsitz-Check machen: beim Ausatmen darf keine Luft an den Rändern entweichen, beim Einatmen muss sich die Maske leicht ansaugen. Bart oder Stoppeln verhindern den Dichtsitz – dann schützt auch die beste Filterklasse nicht, und es ist ein gebläseunterstütztes System nötig.
Einweg-Faltmasken bei HUG – 25 Artikel nach EN 149 ab Lager
Seit 1938 stattet HUG Technik und Sicherheit Betriebe mit technischem Bedarf aus – bei den Einweg-Faltmasken in den Filterklassen FFP1 bis FFP3, mit und ohne Ventil, von 3M, MOLDEX, JSP und EKASTU. Passend dazu ergänzen diese Bereiche die Atemschutz-Ausstattung:- 3M-Partikelmasken – die 3M-Range mit Klassik-, Komfort- und Spezialmasken
- 3M-Gebläse-/Druckluft-Systeme – gebläseunterstützter Atemschutz für Bartträger und Dauereinsatz
- Atemschutz im Überblick – alle Bauarten des Atemschutzes bei HUG
- MOLDEX-Markenwelt – Faltmasken und Atemschutz von MOLDEX
