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Nachfüllpacks

Ein Verbandkasten ist nur so gut wie sein Inhalt – und der altert und wird verbraucht: Sterile Auflagen haben ein Verfallsdatum, Pflaster und Blutstiller gehen zur Neige. HUG Technik führt 41 Nachfüll-Artikel, von der kompletten DIN-Füllung bis zum einzelnen Blutstiller, Verbrennungsgel oder Pflaster-Refill.
Andreas Selwitschka

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Andreas Selwitschka

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Warum Verbandmaterial nachgefüllt werden muss

Kurz: Sterile Wundauflagen und Pflaster verlieren mit dem Verfallsdatum ihre Keimfreiheit, und nach jedem Einsatz fehlt Material. Ein Verbandkasten muss deshalb regelmäßig kontrolliert und ergänzt werden.

Zwei Dinge zehren am Inhalt eines Verbandkastens: der Gebrauch und die Zeit. Nach jeder Erste-Hilfe-Leistung fehlen Pflaster, Kompressen oder Verbände. Und selbst ein nie geöffneter Kasten veraltet, weil sterile Auflagen ein aufgedrucktes Verfallsdatum tragen – danach ist die Keimfreiheit nicht mehr garantiert. Ein unvollständiger oder abgelaufener Kasten erfüllt seinen Zweck im Notfall nicht. Die Nachfüllpacks liefern den Ersatz für die Verbandkästen und Pflasterspender – einzeln oder als komplettes Füllsortiment.

Das Verbrauchsmaterial im Überblick

Kurz: Nachfüllpacks umfassen alles, was verbraucht wird – von Pflastern und Wundauflagen über Wundreinigung und Blutstiller bis zu Verbrennungsgel und Beatmungshilfe.

Die wichtigsten Gruppen im Verbrauchsmaterial:

  • Pflaster und Wundverbände – Refills für Pflasterspender, Wundschnellverbände und sterile Wundauflagen
  • Wundreinigung – Reinigungstücher zum Säubern der Wunde vor dem Verband
  • Blutstiller – zur schnellen Blutstillung bei stärker blutenden Wunden
  • Verbrennungsgel – zur Erstversorgung von Verbrennungen und Verbrühungen
  • Beatmungshilfe – Beatmungsmaske für die Wiederbelebung mit Schutz zwischen Helfer und Betroffenem
  • Füllsortimente – die komplette Nachfüllung passend zur Norm des Kastens

Komplette DIN-Füllung oder Einzelteile?

Kurz: Ist viel abgelaufen, lohnt das komplette Füllsortiment passend zu DIN 13157 oder DIN 13169. Fehlt nur Einzelnes, genügt der gezielte Nachkauf – etwa Pflaster oder ein Blutstiller.

Für die Entscheidung zählt der Zustand des Kastens. Läuft ein Großteil des Inhalts zeitgleich ab – was bei gleichzeitig gekauften Kästen häufig vorkommt – ist das komplette Füllsortiment die einfachste und oft günstigste Lösung: Es bringt den Kasten in einem Zug wieder auf den vollständigen Normstand. Fehlen dagegen nur einzelne Positionen, spart der gezielte Einzelnachkauf Geld und Material. Wichtig beim Auffüllen: Seit Mai 2022 gehören Feuchttücher und eine Gesichtsmaske zum Pflichtinhalt von DIN 13157 und DIN 13169 – ein guter Anlass, ältere Kästen gleich auf den aktuellen Stand zu bringen.

Verfallsdatum und Kontrolle

Kurz: Der Inhalt des Verbandkastens sollte regelmäßig auf Vollständigkeit und Verfallsdatum geprüft werden. Ein fester Kontrollrhythmus verhindert, dass im Notfall abgelaufenes Material in der Halterung liegt.

Sinnvoll ist eine feste Routine – etwa eine halbjährliche Sichtkontrolle plus eine Prüfung nach jedem Einsatz. Kontrolliert werden zwei Dinge: Ist alles vorhanden, und ist nichts abgelaufen? Abgelaufene sterile Auflagen werden ersetzt, verbrauchte Positionen ergänzt. Wer den nächsten Kontrolltermin notiert und einen kleinen Vorrat an häufig verbrauchtem Material – Pflaster, Blutstiller – bereithält, ist im Ernstfall immer einsatzbereit. Die Kontrolle selbst wird zweckmäßig im Verbandbuch oder einer Prüfliste dokumentiert. Dieselbe Routine gilt für die Augenspülflaschen und die Desinfektionsmittel, die ebenfalls ein Verfallsdatum tragen.

FAQ zu Nachfüllpacks

  • Warum muss ich Verbandmaterial überhaupt nachfüllen? Aus zwei Gründen: Nach jedem Einsatz fehlt verbrauchtes Material, und sterile Auflagen laufen mit ihrem Verfallsdatum ab – danach ist die Keimfreiheit nicht mehr garantiert. Selbst ein ungeöffneter Kasten wird also mit der Zeit unvollständig. Nur ein vollständiger und nicht abgelaufener Kasten erfüllt im Notfall seinen Zweck.
  • Soll ich ein komplettes Füllsortiment oder Einzelteile kaufen? Das hängt vom Zustand ab. Ist viel gleichzeitig abgelaufen, ist das komplette Füllsortiment passend zu DIN 13157 oder DIN 13169 am einfachsten – es stellt den Normstand in einem Zug wieder her. Fehlen nur einzelne Positionen, ist der gezielte Einzelnachkauf günstiger. Beides führt HUG in den Nachfüllpacks.
  • Wie oft sollte ich den Verbandkasten kontrollieren? Bewährt hat sich eine regelmäßige Sichtkontrolle – etwa halbjährlich – sowie eine Prüfung nach jedem Einsatz. Kontrolliert wird auf Vollständigkeit und auf abgelaufenes Material. Wer den Kontrolltermin notiert, hat den Kasten dauerhaft einsatzbereit.
  • Was passiert mit abgelaufenem Verbandmaterial? Abgelaufene sterile Auflagen und Pflaster werden ersetzt, weil ihre Keimfreiheit nicht mehr garantiert ist. Für die reine Erste-Hilfe-Übung lässt sich altes Material weiterverwenden, im echten Verbandkasten hat es aber nichts mehr verloren. Ersatz liefern die passenden Nachfüllpacks.
  • Welches Nachfüllmaterial ist am wichtigsten? Am schnellsten verbraucht sind Pflaster und Wundschnellverbände – ein Vorrat davon lohnt sich immer. Für stärker blutende Wunden gehört ein Blutstiller dazu, für Verbrennungen ein Verbrennungsgel. Welche Positionen im Einzelnen vorgeschrieben sind, ergibt sich aus der Norm des Kastens (DIN 13157 oder DIN 13169).
  • Passen die Nachfüllpacks in jeden Verbandkasten? Die Füllsortimente sind auf die Normen DIN 13157 und DIN 13169 abgestimmt und passen damit zu den gängigen Betriebsverbandkästen. Einzelartikel wie Pflaster, Blutstiller oder Verbrennungsgel lassen sich unabhängig vom Kastentyp ergänzen. Für Pflasterspender gibt es die passenden Pflaster-Refills.

Nachfüllpacks bei HUG – 41 Artikel Verbrauchsmaterial ab Lager

Seit 1938 stattet HUG Technik und Sicherheit Betriebe mit technischem Bedarf aus – bei der Erste-Hilfe-Nachfüllung vom kompletten DIN-Füllsortiment über Blutstiller und Verbrennungsgel bis zum einzelnen Pflaster-Refill, mit Material von CEDERROTH, Plum, Salvequick, Holthaus und SÖHNGEN. Passend dazu ergänzen diese Bereiche die betriebliche Erste-Hilfe-Ausstattung: Was HUG ausmacht: persönliche Beratung bei der normgerechten Nachfüllung und Tempo im Lager. Geht die Bestellung werktags bis 16 Uhr ein, verlässt das Paket noch am selben Tag unser Haus.