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Vorrichtungselemente

Vorrichtungselemente bilden das Baukastensystem für Bohr-, Fräs-, Schweiß- und Montagevorrichtungen. Standardisierte Bauteile, die den Vorrichtungsbau beschleunigen und die Fertigungsqualität sichern – vom Prototyp bis zur Serienfertigung.
Erwin Küfner

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Drei Aufgaben jeder Vorrichtung: Bestimmen, Spannen, Führen

Eine Vorrichtung hält das Werkstück in einer definierten Position und führt das Werkzeug präzise an die Bearbeitungsstelle. Die Vorrichtungselemente übernehmen dabei drei Grundfunktionen:
  • Bestimmen: Das Werkstück lagerichtig positionieren – über Auflagen, Anlagestifte, Zentrierbolzen und Prismen. Die Funktionsflächen sind gehärtet und geschliffen (58–62 HRC), um Verschleiß und Maßänderung über die gesamte Standzeit zu minimieren.
  • Spannen: Das Werkstück gegen Bearbeitungskräfte fixieren – über Schiebespanner, Spanngelenke, Spannpratzen und Schnellspanner.
  • Führen: Das Werkzeug positionsgenau ins Material führen – über Bohrbuchsen nach DIN 172, DIN 179 und DIN 173.
Ohne Vorrichtungselemente müsste jedes Werkstück einzeln angerissen, ausgerichtet und gespannt werden. In der Serien- und Kleinserie spart der Einsatz normierter Elemente Zeit, reduziert Fehler und gewährleistet wiederholbare Qualität.

Elementgruppen im Überblick

Das Sortiment gliedert sich in funktionale Gruppen:
  • Bohrbuchsen: Gehärtete Stahlhülsen, die den Bohrer positionsgenau ins Werkstück führen. Feste Buchsen (DIN 179), Bundbuchsen (DIN 172) und Wechselbuchsen (DIN 173).
  • Spannschrauben und Vorrichtungsschrauben: Erzeugen Spannkraft über Gewindedrehung. Stufenlos in der Kraftdosierung – für empfindliche Werkstücke.
  • Spanngelenke: Übertragen Spannkraft über ein Gelenk an schwer zugängliche Stellen, wo gerade Spannpratzen nicht hinkommen.
  • Stellringe, Klemmringe und Klemmnaben: Axiale Sicherung auf Wellen und Achsen – von der einfachen Madenschraubenlösung bis zur drehmomentübertragenden Klemmnabe.
  • Gewindeeinsätze: Belastbare Gewinde in weichen Grundplatten aus Aluminium oder Kunststoff. Eingeschraubt oder eingepresst.
  • Sicherungsringe und -scheiben: Formschlüssige Axialsicherung auf Wellen und in Bohrungen.
  • Muttern und Scheiben: Hutmuttern, Nutmuttern und Unterlegscheiben für die Vorrichtungsmontage.
  • Rastelemente: Definierte Rastpositionen für Drehbewegungen und Verstellungen.
  • Verbindungssätze: Spannschrauben, Muttern, Stufenblöcke und Unterlegscheiben als Set – decken die häufigsten Spannaufgaben ab.

Werkstoffe und Qualität

Vorrichtungselemente bestehen aus einsatzgehärtetem Stahl (16MnCr5), vergütetem Stahl (42CrMo4) oder Edelstahl (1.4305). Funktionsflächen – Auflagen, Anlagestifte, Buchsenbohrungen – sind auf 58–62 HRC gehärtet und geschliffen. Diese Kombination aus hartem Rand und zähem Kern gewährleistet Verschleißfestigkeit bei gleichzeitiger Bruchsicherheit. KIPP ist einer der führenden Hersteller normierter Vorrichtungselemente. Das Programm umfasst über 50.000 Varianten – von der Spannpratze bis zum Gewindeeinsatz.

Vorrichtungselemente bei HUG – KIPP-Programm ab Lager

HUG Technik und Sicherheit führt Vorrichtungselemente von KIPP: Bohrbuchsen, Spannpratzen, Spanngelenke, Auflagen, Anschlagbolzen, Gewindeeinsätze und Verbindungssätze. Ergänzend finden Sie bei HUG Druckstücke und Arretierbolzen für die Werkstückpositionierung, Schnell- und Kraftspanner für die Serienfertigung sowie Positionierelemente für die präzise Werkstückaufnahme. Das Fachteam berät zur Auslegung von Vorrichtungen – vom Einzelelement bis zum kompletten Spannkonzept. Bestellungen bis 16 Uhr gehen noch am selben Tag in den Versand.