Regenjacken
Regenjacken für Bau, Industrie, Logistik und Außeneinsatz – mit verschweißten Nähten, verstaubarer Kapuze und Sturmleiste. HUG führt das Workwear-Sortiment von MASCOT, Carhartt, ASATEX, Craftland, Helly Hansen und FORTIS Elements in den Größen XS bis 6XL ab Lager, geprüft nach EN 343:2019.Zu Ihrem Experten für Regenjacken
Andreas Selwitschka
Inhalt im Überblick
Welche Regenjacke für welchen Einsatz?
Die Allround-Jacke aus PU-Polyester ist der Bau- und Lagerstandard, die atmungsaktive Membranjacke die Wahl für körperlich aktive Arbeit, die PVC-Jacke der Schwerlastschutz. Wer am Verkehrsraum arbeitet, braucht die Warnschutz-Regenjacke.
Die Wahl hängt von Regenmenge, Bewegung und Warnschutzbedarf ab:- Allround-Regenjacke: PU-beschichtetes Polyester mit Kapuze und Sturmleiste – der Standard für Bau, Lager und Außendienst.
- Atmungsaktive Membranjacke: Drei-Lagen-Aufbau mit Membran – für körperlich aktive Arbeit wie Forst, Vermessung und Landschaftsbau.
- PVC-Jacke: schwer und vollständig wasserdicht – für Hafen, Schlammarbeit und Hochbeanspruchung.
- Warnschutz-Regenjacke: zusätzlich nach EN ISO 20471 – Pflicht bei Straßen- und Gleisbau, siehe Warnschutz-Jacken.
Normen – was die Kennzeichnung bedeutet
EN 343:2019 nennt zwei Klassen von 1 bis 4 – Wasserdurchgangswiderstand (Dichtheit) und Wasserdampfdurchgangswiderstand (Atmungsaktivität). Für den ganztägigen Außeneinsatz sollten beide Werte mindestens Klasse 3 erreichen.
Professionelle Regenjacken sind nach zwei bis drei Normen geprüft:- EN 343:2019: Schutz gegen Regen und Wind – mit zwei Leistungsstufen: Wasserdurchgangswiderstand (Klasse 1–4) und Wasserdampfdurchgangswiderstand, also Atmungsaktivität (Klasse 1–4). Höhere Zahl bedeutet dichter beziehungsweise atmungsaktiver.
- EN ISO 13688: die Grundnorm für Schutzkleidung – regelt Ergonomie, Unschädlichkeit und Kennzeichnung.
- EN ISO 20471: der Warnschutz nach sichtbarer Fläche (Klasse 1–3) – nur bei den Warnschutz-Regenjacken.
Materialien und Verarbeitung
Der Standard ist PU-beschichtetes Polyester, die atmungsaktive Wahl die Drei-Lagen-Membran, der robuste Schwerlastschutz PVC. Entscheidend für die Dichtheit sind verschweißte Nähte, Sturmleiste und eine gefütterte Kapuze.
Das Material bestimmt Dichtheit, Atmungsaktivität und Gewicht:- Polyester mit PU-Beschichtung: der Standard für den Profi-Einsatz – guter Kompromiss aus Dichtheit, Atmung und Preis.
- Drei-Lagen-Membran (PTFE/PU): hohe Atmungsaktivität für körperlich aktive Außenarbeit.
- PVC-beschichtetes Polyester: vollständig wasserdicht, robust und schwer – nicht atmungsaktiv, für Schwerlast.
- Nylon mit PU-Beschichtung: leicht und packbar – für mobile und gelegentliche Einsätze.
Größe, Passform und Pflege
Regenjacken im Workwear-Fit sind weiter geschnitten, damit sie über Bundjacke und Pullover passen. Bei 30 °C ohne Weichspüler waschen und nach einigen Wäschen nachimprägnieren – Weichspüler und Hochdruckreiniger zerstören die Beschichtung.
Die Größe richtet sich nach der Trageweise:- Größen XS bis 6XL in den meisten Marken, in Damen- und Herrenschnitten.
- Workwear-Fit: weiter geschnitten, um über Arbeitshose und Bundjacke zu passen – dann die normale Größe wählen.
- Bei Warnschutz-Versionen: die umlaufenden Reflexstreifen bei der Größenwahl frei lassen.
FAQ zu Regenjacken
- Was bedeuten die Klassen in EN 343:2019? Zwei Werte werden angegeben: der Wasserdurchgangswiderstand (Klasse 1–4, Dichtheit) und der Wasserdampfdurchgangswiderstand (Klasse 1–4, Atmungsaktivität). Je höher, desto dichter beziehungsweise atmungsaktiver. Für den Profi-Außeneinsatz sollten beide Werte Klasse 3 oder höher erreichen.
- Wie kann eine Jacke atmungsaktiv und wasserdicht zugleich sein? Membranmaterialien wie PTFE oder mikroporöses PU haben Poren, die kleiner sind als Wassertropfen, aber größer als Wasserdampf. Schweiß entweicht als Dampf, Regen kommt nicht herein. Bei komplett gesättigter Außenseite im Dauerregen bricht der Effekt vorübergehend ein.
- Welches Material für welchen Einsatz? PU-Polyester als Allround-Standard für Bau und Lager, die Drei-Lagen-Membran für körperlich aktive Arbeit mit viel Schwitzen, PVC für Schwerlast und Schlammarbeit, leichtes Nylon für den mobilen Gelegenheitseinsatz.
- Wie pflege ich meine Regenjacke richtig? Bei 30 °C im Schonprogramm ohne Weichspüler waschen und nach einigen Wäschen mit einem Imprägnierspray nachbehandeln. Keinen Hochdruckreiniger verwenden, der Beschichtung und Nähte zerstört. Der Trockner nur, wenn das Pflegeetikett es erlaubt.
- Welche Größe wähle ich? Bei einer normal geschnittenen Jacke eine Nummer größer, weil sie über Bundjacke oder Pullover passen muss. Workwear-Fit-Modelle sind dafür schon weiter geschnitten – dort genügt die normale Größe.
- Kann eine Warnschutz-Jacke zugleich Regenjacke sein? Ja, viele Warnschutz-Jacken sind gleichzeitig nach EN 343 und EN ISO 20471 geprüft und erfüllen beide Funktionen. Auf dem Etikett stehen dann beide Piktogramme. Für Einsätze am Verkehrsraum ist diese Kombination Pflicht.
- Brauche ich passende Regenhosen dazu? Für den vollen Wetterschutz ja – Regenjacke und Regenhose zusammen halten den Körper trocken. HUG führt aufeinander abgestimmte Regensets sowie einzelne Regenhosen, die zur Jacke passen.
- Welche Marken führt HUG bei Regenjacken? HUG führt Berufs-Regenjacken von MASCOT, Carhartt, ASATEX, Craftland, Helly Hansen und FORTIS Elements – geprüft nach EN 343:2019, auf Wunsch mit Warnschutz nach EN ISO 20471, in PU, PVC und Drei-Lagen-Membran, Größen XS bis 6XL.
Regenjacken bei HUG – sechs Marken nach EN 343 ab Lager
HUG Technik und Sicherheit führt Berufs-Regenjacken von MASCOT, Carhartt, ASATEX, Craftland, Helly Hansen und FORTIS Elements – geprüft nach EN 343:2019, auf Wunsch mit Warnschutz nach EN ISO 20471, in PU, PVC und Drei-Lagen-Membran, Größen XS bis 6XL. Passend dazu finden Sie im Sortiment:- Regenhosen – zur Komplettierung des Wetterschutz-Outfits.
- Regensets – aufeinander abgestimmte Jacke und Hose im Set.
- Warnschutz-Jacken – Regenschutz mit Hi-Vis nach EN ISO 20471.
