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Jacken & Westen

Arbeitsjacken und Westen schützen vor Kälte, Wind, Regen und mechanischer Beanspruchung – je nach Modell einzeln oder in Kombination. Das richtige Oberteil entscheidet, ob der Träger auch nach Stunden im Außeneinsatz leistungsfähig bleibt.
Andreas Selwitschka

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Welche Arbeitsjacke für welchen Einsatz?

Die Wahl der richtigen Jacke hängt von drei Faktoren ab: Arbeitsumgebung (innen/außen), Jahreszeit und geforderte Schutzfunktion. Sechs Jackentypen decken das Spektrum ab:
  • Bundjacken: Robuster Allrounder für Werkstatt, Produktion und Logistik. Mischgewebe 245–320 g/m². Ganzjährig einsetzbar.
  • Softshelljacken: Wind- und wasserabweisend, atmungsaktiv. Ideal als Übergangsjacke oder leichte Außenjacke bei trockenem Wetter.
  • Fleecejacken: Wärmende Zwischenschicht im Lagenprinzip. Kein eigenständiger Wind-/Regenschutz.
  • Pilotenjacken: Wattierte Kurzjacke mit Stehkragen. Klassiker für Lager, Versand und Fahrertätigkeiten.
  • Winterjacken: Gefüttert und winddicht für den Dauereinsatz unter 0 °C. Oft mit abnehmbarer Kapuze und verlängertem Rücken.
  • Westen: Volle Armbeweglichkeit bei geschütztem Rumpf. Für Montage, Lager und Elektroinstallation.

Bundjacken und Arbeitsjacken – der Allrounder

Die klassische Bundjacke ist das meistgetragene Oberteil in der Arbeitskleidung. Bund am Saum, Frontreißverschluss mit Druckknopfleiste, durchdachtes Taschenlayout mit Werkzeugtaschen, Stiftefächern und Handyfach. MASCOT und Fristads bieten Bundjacken mit Stretch-Einsätzen an Ellbogen und Rücken für bessere Beweglichkeit. Reflektierende Elemente an Brust und Rücken erhöhen die Sichtbarkeit in schlecht beleuchteten Arbeitsbereichen. Planam führt Bundjacken in besonders breiten Größenläufen von XS bis 5XL – ein Vorteil für Unternehmen, die große Belegschaften einheitlich ausstatten. Farblich abgestimmte Kombinationen mit Arbeitshosen und Latzhosen ermöglichen ein einheitliches Team-Erscheinungsbild.

Softshell und Fleece – Übergangsjacken und Lagenprinzip

Softshelljacken vereinen Wind- und Wasserabweisung mit hoher Atmungsaktivität. Das mehrlagige Funktionsgewebe (typisch 3-Lagen-Laminat) hält Wind und leichten Regen ab, transportiert aber Körperfeuchtigkeit nach außen. Die Wassersäule liegt bei 5.000 bis 10.000 mm – ausreichend für Nieselregen und kurze Schauer, nicht für Dauerregen. Für anhaltende Nässe ist eine Regenjacke nach EN 343 die richtige Wahl. Fleecejacken sind die wärmende Zwischenschicht im Lagenprinzip. Die aufgeraute Faserstruktur schließt Luft ein und wirkt als Wärmepolster. Gewichte von 200 bis 400 g/m² – je schwerer, desto wärmer. Fleece bietet keinen eigenständigen Wind- oder Regenschutz und wird unter einer Softshell- oder Regenjacke getragen. Strickjacken aus synthetischen Garnen kombinieren Alltagsoptik mit Funktionalität – geeignet für Kundenservice, Empfang und repräsentative Aufgaben.

Winterjacken und Kälteschutz – welche Norm gilt?

Winterarbeitsjacken für den Außeneinsatz unter 0 °C müssen isolieren, Wind abhalten und Feuchtigkeit abweisen. Wattierte Jacken mit Polyesterfüllung (80–200 g/m² Füllgewicht) bieten Isolation ohne übermäßiges Gewicht. Fristads und carhartt bieten Winterjacken mit abnehmbarer Kapuze, verlängertem Rücken und verstellbaren Bündchen – Designdetails, die den Unterschied zwischen Komfort und Kältebrücken ausmachen. Zwei Normen regeln den Kälteschutz:
  • EN 14058: Kühle Umgebungen von 0 bis +10 °C – relevant für Kühlhäuser, Lagerräume und Außenarbeiten im Herbst.
  • EN 342: Extreme Kälte unter –5 °C. Definiert den Wärmewiderstand (Icler-Wert) und die Luftdurchlässigkeit. Je höher der Icler-Wert, desto besser die Isolationsleistung.

Warnschutzjacken – EN ISO 20471 Klassen

Warnschutzjacken nach EN ISO 20471 sind Pflicht überall dort, wo Beschäftigte von Fahrzeugen gefährdet werden. Die Norm teilt Warnschutzkleidung in drei Klassen ein:
  • Klasse 1: Geringstes Schutzlevel. Minimale fluoreszierende Fläche. Für Bereiche mit geringem Verkehr.
  • Klasse 2: Mittleres Schutzlevel. Ausreichend fluoreszierende Fläche und retroreflektierende Streifen. Standard für Logistik und innerbetrieblichen Verkehr.
  • Klasse 3: Höchstes Schutzlevel. Jacke mit Ärmeln und großflächigen Reflexstreifen. Pflicht auf öffentlichen Straßen und Baustellen.
Craftland und elysee führen Warnschutzjacken in den Signalfarben Gelb und Orange, kombiniert mit Kontrastflächen in Dunkelblau oder Schwarz für geringere Verschmutzungsempfindlichkeit.

Arbeitswesten – volle Armbeweglichkeit

Arbeitswesten bieten Bewegungsfreiheit an den Armen bei gleichzeitigem Schutz des Rumpfs. In Bereichen, in denen die volle Armbeweglichkeit gefragt ist – Montage, Elektroinstallation, Lagerarbeit – sind Westen die bevorzugte Alternative zur Jacke. Zwei Varianten:
  • Funktionswesten (Softshell, Fleece): Isolieren den Rumpf, ohne die Arme einzuengen. Ideal als Zwischenschicht oder bei wechselnden Temperaturen im Hallenbetrieb.
  • Werkzeugwesten: Zahlreiche Taschen als tragbare Werkzeugablage – Schraubendreher, Messer, Stift, Handy und Kleinteile griffbereit am Körper.

Arbeitsjacken und Westen bei HUG – Markenauswahl und schnelle Lieferung

HUG Technik und Sicherheit führt Arbeitsjacken und Westen von MASCOT, Fristads, Kübler, Planam, carhartt, Craftland, elysee und BP. Bundjacken, Softshelljacken, Fleecejacken, Pilotenjacken, Winterjacken, Warnschutzjacken und Westen in Größen von XS bis 5XL. Ergänzend finden Sie bei HUG Jeans, Hosen & Shorts, Latzhosen & Overalls und Sweatshirts & Hoodies für die komplette Teamausstattung aus einer Hand. Das Fachteam berät zu Normkonformität, Größen und Funktionsausstattung – Bestellungen bis 16 Uhr gehen noch am selben Tag in den Versand.