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HUG Technik und Sicherheit GmbH - Technischer Großhandel

Desinfektion

Händedesinfektion und Hautschutz gehören zusammen: Wer die Hände oft desinfiziert, braucht Mittel, die abtöten, ohne die Haut auszutrocknen. HUG Technik führt 8 hautverträgliche Produkte zur Händedesinfektion – als Schaum, Gel, Tücher und Waschlotion, VAH-gelistet und nach DIN EN 1500 geprüft.
Andreas Selwitschka

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Andreas Selwitschka

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Händedesinfektion als Teil des Hautschutzes

Kurz: Häufige Händedesinfektion belastet die Haut – gute Produkte enthalten rückfettende Zusätze, die das Austrocknen verhindern. So bleibt die Desinfektion mit dem Hautschutzplan vereinbar.

Alkoholische Händedesinfektion entfettet die Haut und kann sie bei häufigem Einsatz austrocknen. Deshalb ist sie im betrieblichen Hautschutz kein Fremdkörper, sondern ein abgestimmter Baustein: Moderne Mittel enthalten rückfettende und feuchtigkeitsspendende Zusätze, die die Hautbarriere schonen. Entscheidend bleibt das Zusammenspiel mit den übrigen Säulen – der Schutzcreme vor der Arbeit und der rückfettenden Pflege danach. Wo gleichzeitig grober Schmutz entfernt werden muss, gehört zuvor eine schonende Reinigung dazu.

Schaum, Gel, Tücher oder Waschlotion?

Kurz: Schaum und Gel eignen sich für die schnelle Desinfektion am Arbeitsplatz, Tücher für unterwegs, die Waschlotion für die Kombination aus Reinigung und Hautpflege. Die Form richtet sich nach dem Einsatz.

FormEigenschaftAm besten für
Schaum (InstantFOAM)tropft nicht, gut dosierbarSpender am Waschplatz, häufige Anwendung
Gel (InstantGEL)bleibt punktgenau, kühlt leichtArbeitsplatz, gezielte Entnahme
Tücher (Wipes)mobil, keine Flasche nötigunterwegs, Außendienst, Fahrzeug
Waschlotionreinigt und pflegt zugleichWaschplatz, wo Reinigung im Vordergrund steht

Für die feste Installation am Waschplatz sind Schaum und Gel aus dem Spender die sparsamste Lösung; Tücher decken den mobilen Bedarf ab.

Richtig desinfizieren nach DIN EN 1500

Kurz: Für die hygienische Händedesinfektion nach DIN EN 1500 werden die Hände mindestens 30 Sekunden feucht eingerieben, bis sie trocken sind – alle Bereiche inklusive Fingerzwischenräume, Nagelfalze und Daumen.

Die Wirkung steht und fällt mit der Einwirkzeit: Nach DIN EN 1500 müssen die Hände über mindestens 30 Sekunden vollständig feucht bleiben. Ausreichend Mittel entnehmen, gründlich verreiben und die häufig vergessenen Stellen – Fingerzwischenräume, Nagelfalze, Daumen und Fingerkuppen – bewusst mit einbeziehen. Wichtig: Desinfektion ersetzt keine Reinigung. Sichtbarer Schmutz wird zuerst schonend gewaschen, danach desinfiziert; auf stark verschmutzte Hände aufgetragen, verliert das Desinfektionsmittel seine Wirkung.

FAQ zur Händedesinfektion

  • Trocknet Händedesinfektion die Haut aus? Alkoholische Mittel entfetten die Haut – bei häufigem Einsatz kann sie austrocknen. Deshalb enthalten hautverträgliche Produkte rückfettende und feuchtigkeitsspendende Zusätze, die die Hautbarriere schonen. In Verbindung mit Schutzcreme vor der Arbeit und rückfettender Pflege danach bleibt die Desinfektion mit einem gesunden Hautbild vereinbar.
  • Wie lange muss ich die Hände desinfizieren? Nach DIN EN 1500 mindestens 30 Sekunden. Die Hände müssen über die gesamte Zeit feucht bleiben und alle Bereiche benetzt werden – auch Fingerzwischenräume, Nagelfalze, Daumen und Fingerkuppen. Erst wenn die Haut von selbst trocken ist, ist die Einwirkzeit abgeschlossen. Zu wenig Mittel oder zu kurze Zeit senkt die Wirkung deutlich.
  • Was ist der Unterschied zwischen Händedesinfektion und Händewaschen? Waschen entfernt Schmutz mechanisch, Desinfektion tötet Keime ab – beides hat eine andere Aufgabe. Auf sichtbar verschmutzte Hände gehört zuerst die Reinigung, dann die Desinfektion; auf Schmutz aufgetragen, wirkt das Desinfektionsmittel nicht zuverlässig. Für die reine Keimreduktion an sauberen Händen ist die Desinfektion schneller und hautschonender als wiederholtes Waschen.
  • Was heißt VAH-gelistet und DIN EN 1500? DIN EN 1500 ist die Prüfnorm für die hygienische Händedesinfektion – sie definiert Methode und die mindestens 30-sekündige Einwirkzeit. VAH-gelistet bedeutet, dass das Mittel nach den Prüfmethoden des Verbunds für Angewandte Hygiene geprüft und mit Konzentration und Einwirkzeit gelistet ist. Beides zusammen belegt die geprüfte Wirksamkeit für den betrieblichen Einsatz.
  • Welche Darreichungsform ist die richtige? Das hängt vom Einsatz ab. Schaum tropft nicht und eignet sich für die häufige Anwendung am Spender, Gel bleibt punktgenau am Arbeitsplatz. Tücher sind ideal für unterwegs, im Fahrzeug oder Außendienst, wo keine Flasche zur Hand ist. Eine Waschlotion verbindet Reinigung und Pflege, wenn am Waschplatz vor allem gesäubert wird.

Händedesinfektion bei HUG – 8 hautverträgliche Produkte ab Lager

Seit 1938 stattet HUG Technik und Sicherheit Betriebe mit technischem Bedarf aus – bei der Händedesinfektion mit hautverträglichen Mitteln als Schaum, Gel, Tücher und Waschlotion, VAH-gelistet und nach DIN EN 1500 geprüft. Passend dazu vervollständigen diese Bereiche den Hautschutzplan:
  • Schutz – Schutzcreme, die die Haut vor der Belastung abschirmt
  • Pflege – rückfettende Cremes, die das Austrocknen ausgleichen
  • Spender und Zubehör – Wandspender für Schaum und Gel am Waschplatz
  • Hautschutz im Überblick – alle fünf Bereiche des betrieblichen Hautschutzes
Was HUG ausmacht: technische Beratung bei der hautschonenden Hygiene und Tempo im Lager. Geht die Bestellung werktags bis 16 Uhr ein, verlässt das Paket noch am selben Tag unser Haus.