Regenjacken
Regenjacken für Bau, Industrie, Logistik und Außeneinsatz – mit verschweißten Nähten, verstaubarer Kapuze und Sturmleiste. HUG führt das Sortiment von MASCOT®, Carhartt®, ASATEX®, Craftland®, Helly Hansen® und FORTIS Elements in den Größen XS bis 6XL.Technische Infos
Für welchen Einsatz welche Regenjacke?
Die Wahl der Jacke hängt vom Einsatzprofil ab: Wie viel Regen? Wie viel Bewegung? Brauchen Sie Warnschutz?- Allround-Regenjacke: PU-beschichtetes Polyester mit Kapuze und Sturmleiste – der Standard für Bau, Lager, Außendienst
- Atmungsaktive Jacke (Membran): 3-Lagen-Aufbau mit Membran – für körperlich aktive Arbeit wie Forst, Vermessung, Landschaftsbau
- PVC-Jacke: Schwere, vollständig wasserdichte Ausführung – Hafen, Schlammarbeit, Hochbeanspruchung
- Warnschutz-Regenjacke: Zusätzlicher Warnschutz nach EN ISO 20471 – Pflicht bei Straßen- und Gleisbau
- Kombi-Winterjacke mit Warnschutz: Geht über reine Regenjacke hinaus (z. B. MASCOT SAFE SUPREME) – wärme- und wetterdicht bei schlechtem Wetter
Normen – was die Kennzeichnung bedeutet
Professionelle Regenjacken sind nach zwei Normen geprüft:- EN 343:2019 – Schutzkleidung gegen Regen und Wind. Zwei Leistungsstufen werden angegeben: Wasserdurchgangswiderstand (Klasse 1–4) und Wasserdampfdurchgangswiderstand, also Atmungsaktivität (Klasse 1–4). Höhere Zahl = dichter bzw. atmungsaktiver
- EN ISO 13688:2013+A1:2021 – Grundnorm für Schutzkleidung (Ergonomie, Unschädlichkeit, Kennzeichnung)
- EN ISO 20471:2013+A1:2016 – Warnschutz (Klasse 1–3 nach sichtbarer Fläche, nur für Warnschutz-Jacken)
Materialien
- 100 % Polyester mit PU-Beschichtung (60/40 oder 70/30): Standard für Profi-Einsatz, guter Kompromiss aus Dichtheit, Atmungsaktivität und Preis
- MASCOTEX®: Hausgewebe von MASCOT® – spezifische Dichtigkeit und Schnitt für Workwear-Fit
- 3-Lagen-Membran (PTFE/PU): Hohe Atmungsaktivität für körperlich aktive Außenarbeit
- PVC-beschichtetes Polyester: Vollständig wasserdicht, robust, schwer, nicht atmungsaktiv – für Schwerlast-Einsätze
- Nylon mit PU-Beschichtung: Leichtes Gewicht, packbar – für mobile Einsätze und gelegentlichen Gebrauch
Verarbeitungsdetails
- Verschweißte Nähte – ohne Schweißung zieht Wasser am Nähfaden ein
- Abnehmbare, gefütterte Kapuze mit Elastikzug – passt sich an und kann bei Sonnenschein abgenommen werden
- Sturmleiste über dem Front-Reißverschluss – verhindert Wassereintritt am Reißverschluss
- Ventilation unter den Armen (Pit Zips) – wichtig bei atmungsaktiven Membranjacken
- Verstellbare Ärmelbündchen – schließen den Übergang zum Handschuh
- Mehrere Taschen mit Reißverschluss oder Druckknöpfen – Werkzeug, Smartphone, Notizblock
Größen und Passform
- XS bis 6XL in den meisten Marken
- Damen- und Herrenschnitte bei vielen Herstellern
- Workwear-Fit: Weiter geschnitten, um über Arbeitshose und Bundjacke zu passen
- Bei Warnschutz-Versionen: Reflexstreifen umlaufend – bei der Größenwahl beachten, dass die Streifen frei bleiben
Pflege und Lebensdauer
- Bei 30 °C im Schonprogramm waschen – ohne Weichspüler; Weichspüler zerstört die Imprägnierung
- Nach 5–10 Wäschen nachimprägnieren – mit einem Imprägnierspray für Funktionstextilien
- Kein Hochdruckreiniger – ruiniert Beschichtung und verschweißte Nähte
- Faltenfrei lagern – PVC bricht an Dauerfalten
Ergänzende Wetterschutz-Kategorien
- Regenhosen für die Komplettierung des Outfits
- Regensets mit aufeinander abgestimmter Jacke und Hose
- Sicherheitsstiefel S5 als wasserdichte Fußkomplettierung
- Warnschutz-Jacken für Einsätze am Verkehrsraum
- Bund- und Arbeitsjacken als wärmende Unterbekleidung
FAQ – häufige Fragen zu Regenjacken
- Was bedeuten die Klassen in EN 343:2019? Zwei Werte werden angegeben: Wasserdurchgangswiderstand Klasse 1 bis 4 und Wasserdampfdurchgangswiderstand Klasse 1 bis 4. Je höher, desto dichter bzw. atmungsaktiver. Auf dem Piktogramm stehen die Klassenzahlen übereinander. Für Profi-Außeneinsatz möglichst beide Werte Klasse 3 oder höher.
- Atmungsaktiv und wasserdicht – wie funktioniert das? Membran-Materialien (PTFE, mikroporöses PU) haben Poren, die kleiner sind als Wassertropfen, aber größer als Wasserdampf. Schweiß als Dampf entweicht, Regen kommt nicht herein. Bei komplett gesättigter Außenseite (Dauerregen ohne Pause) bricht der Effekt ein.
- Wie pflege ich meine Regenjacke richtig? Bei 30 °C im Schonprogramm ohne Weichspüler waschen. Danach ggf. nachimprägnieren – passende Sprays gibt es aus der Kategorie Trenn- und Montagemittel oder im Fachhandel. Trockner nur, wenn das Pflegeetikett es erlaubt.
- Welche Größe wähle ich? Eine Nummer größer als bei normaler Kleidung, weil die Jacke über Bundjacke oder Pullover passen muss. Workwear-Fit-Modelle sind dafür schon weiter geschnitten – dort die normale Größe wählen.
- Warnschutz-Jacke als Regenjacke – geht das? Viele Warnschutz-Jacken sind gleichzeitig nach EN 343 und EN ISO 20471 geprüft, erfüllen also beide Funktionen. Kategorie Warnschutz-Jacken direkt prüfen, auf dem Etikett stehen beide Piktogramme.
