Bauform B
Informationen zur Bauform: Wellendichtring-Bestimmung
Zur Materialbestimmung: Wellendichtring Werkstoffe
Schnell zum passenden Wellendichtring mit unseren Tipps zur Bezeichnung:WW-AA-BB Typ XX ZZZ
WW = Wellendurchmesser [mm]
AA = Außendurchmesser [mm]
BB = Breite (mm)
XX = Bauform
ZZZ = Werkstoff
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Zur Materialbestimmung
Schnell zum passenden Wellendichtring mit unseren Tipps zur Bezeichnung:
WW-AA-BB Typ XX ZZZWW = Wellendurchmesser [mm]
AA = Außendurchmesser [mm]
BB = Breite (mm)
XX = Bauform
ZZZ = Werkstoff
Metallmantel – Presssitz statt Elastomerdichtung
Anders als bei Bauform A liegt bei Bauform B blanker Stahl in der Gehäusebohrung. Die statische Abdichtung zwischen Dichtring und Gehäuse erfolgt nicht über Gummi, sondern über die Presspassung selbst. Das hat Konsequenzen:- Bohrungsqualität muss stimmen: Toleranz H8, Oberflächenrauheit Ra 1,6 bis 3,2 µm. Gussteile mit Lunkern oder rauer Oberfläche sind nicht geeignet – hier dichtet Bauform A besser.
- Kein Dichtmittel nötig: Der Metallpresssitz hält den Dichtring auch ohne Fügepaste in Position.
- Höhere Lagestabilität: Der Metallmantel verformt sich nicht unter Druck oder Temperatur. In Anwendungen mit Druckspitzen oder Pulsation bleibt Bauform B formstabiler als der Elastomermantel.
Typische Einsatzfelder
- OEM-Erstausrüstung: In der Serienfertigung werden Gehäuse CNC-bearbeitet und die Toleranzen eng gehalten. Bauform B ist der werksseitige Standard in Automobilgetrieben, Industriegetrieben und Pumpen.
- Hochpräzise Lagerungen: Spindellagerungen und Messwellen, bei denen der Dichtring keinen axialen Versatz aufweisen darf.
- Stahlgehäuse: Stahl auf Stahl ergibt den stabilsten Presssitz. Bei Aluminiumgehäusen mit stärkerer Wärmeausdehnung ist Bauform A die sicherere Wahl. Einen Vergleich der Werkstoffeigenschaften und die Wellendichtring-Bestimmung nach Maß finden Sie auf unseren Fachseiten.
