Bauform A
Informationen zur Bauform: Wellendichtring-Bestimmung
Zur Materialbestimmung: Wellendichtring Werkstoffe
Schnell zum passenden Wellendichtring mit unseren Tipps zur Bezeichnung:WW-AA-BB Typ XX ZZZ
WW = Wellendurchmesser [mm]
AA = Außendurchmesser [mm]
BB = Breite (mm)
XX = Bauform
ZZZ = Werkstoff
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Zur Materialbestimmung
Schnell zum passenden Wellendichtring mit unseren Tipps zur Bezeichnung:
WW-AA-BB Typ XX ZZZWW = Wellendurchmesser [mm]
AA = Außendurchmesser [mm]
BB = Breite (mm)
XX = Bauform
ZZZ = Werkstoff
Elastomermantel – warum Bauform A Toleranzen ausgleicht
Der Versteifungsring aus Stahlblech sitzt vollständig innerhalb des Elastomerkörpers. Die Gummiummantelung übernimmt zwei Aufgaben gleichzeitig: Sie fixiert den Dichtring in der Bohrung und bildet eine statische Abdichtung zwischen Ring und Gehäuse. In der Praxis sind Gehäusebohrungen selten perfekt. Gussteile weisen Lunker auf, nachbearbeitete Bohrungen haben Drehriefen, Aluminiumgehäuse dehnen sich bei Betriebstemperatur stärker aus als Stahl. Bauform A gleicht diese Abweichungen aus – drei Szenarien zeigen den Vorteil:- Leichtmetallgehäuse: Aluminium hat einen Wärmeausdehnungskoeffizienten von ~23 × 10⁻⁶ K⁻¹ – rund doppelt so hoch wie Stahl. Bei 80 °C vergrößert sich die Bohrung messbar. Der elastische Außenmantel folgt dieser Ausdehnung und hält den Presssitz aufrecht.
- Geteilte Gehäuse: An der Trennfuge zweier Gehäusehälften entsteht unvermeidlich ein minimaler Versatz. Bauform A überbrückt diesen Versatz, Bauform B mit blankem Metallmantel verliert an der Trennfuge die Dichtwirkung.
- Reparatur und Austausch: Bei der Demontage eines alten Dichtrings entstehen häufig leichte Kratzer in der Bohrung. Der Gummimantel kompensiert solche Oberflächenschäden – erneutes Nachreiben ist in den meisten Fällen nicht nötig. Ein passendes Montageset für Wellendichtringe verhindert dabei Einbauschäden an Dichtlippe und Welle.
