Wirtschaftsgespräch 2020

HUG-Pressemitteilung (02/2020)

PRESSE WIRTSCHAFTSGESPRÄCH 2020

Die HUG-Geschäftsführer Rudolf Goldhammer (links) und Andreas Schröter (Vierter von links) beeindruckten die Wirtschaftsrunde mit ihrem 3D-Druck-Angebot (von links): Ludwig Götz, Wirtschaftsförderer des Landkreises Landshut, Hans Schmidt, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Landrat Peter Dreier, Bürgermeister Andreas Strauß, Alexander Schreiner, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Niederbayern, IHK-Vizepräsident Hans Graf und IHK-Regionalbetreuer Marc-Andre Alram.

07.02.2020

HUG Technik und Sicherheit treibt internationale Digitalisierung voran Wirtschaftsgespräch mit Spitzen von Landkreis, Gemeinde, IHK und Handwerkskammer

Ergolding. Der technische Großhändler HUG Technik und Sicherheit in Ergolding hat rund zwei Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung des Betriebs investiert, um dem Fachkräftemangel zu begegnen und von Niederbayern aus die internationale Digitalisierung voranzutreiben. Zum Abschluss des Projekts haben am Freitag Spitzenvertreter des Landkreises Landshut, der Gemeinde, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Niederbayern und der Handwerkskammer (HWK) Niederbayern-Oberpfalz das Unternehmen besucht. Beim Wirtschaftsgespräch der HUG-Geschäftsführer Rudolf Goldhammer und Andreas Schröter mit Landrat Peter Dreier, Landkreis-Wirtschaftsförderer Ludwig Götz, Bürgermeister Andreas Strauß, IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner, IHK-Vizepräsident Hans Graf und dem stellvertretenden HWK-Hauptgeschäftsführer Hans Schmidt ging es um 3D-Druck, Online-Einkauf 4.0, Diditalisierung, vernetzte Logistik und attraktive Arbeitsbedingungen.
HUG ist ein familiengeführtes Traditionsunternehmen mit einer mehr als 80-jährigen Geschichte in Stadt und Landkreis Landshut. Die Firma ist immer erfolgreich mit der Zeit gegangen. Seit 1997 ist HUG – als eines der ersten Handelsunternehmen in Deutschland – mit einer Homepage im Internet präsent. Heute hat die Website rund 3,5 Millionen Unique User pro Jahr. Im Jahr 2010 startete der Onlineshop, über den mittlerweile mit mehr als 100.000 registrierten, aktiven Kunden rund ein Drittel des Umsatzes erwirtschaftet wird.
„Dieses Niveau können wir langfristig nur mit guten Mitarbeitern sichern und weiter ausbauen“, sagte Goldhammer. „Weil auch wir den Fachkräftemangel spüren, haben wir unseren Firmensitz umfassend modernisiert, um Beschäftigte mit einem angenehmen Arbeitsumfeld zu gewinnen und zu halten.“ Der Verwaltungstrakt wurde vergrößert und bietet mit schicken Büros, vielen Glaswänden und einer Sonnenterrasse eine freundliche und offene Atmosphäre. „In der Küche wird regelmäßig gemeinsam gekocht und gegessen. Und wir haben eine Kaffeebar geschaffen, an der es kostenlos Getränke und Obst gibt“, erklärte Schröter. „Es gibt es einen Ruheraum für den kurzen Mittagsschlaf und wir organisieren für unsere Leute Pausen mit Entspannungsübungen. Außerdem lassen wir uns immer wieder Anlässe für Firmenfeiern einfallen.“ Finanziell gefördert werden die HUG-Mitarbeiter durch monatlich ausgezahlte Boni bei guten Betriebsergebnissen.
Vernetztes Lager im Aufbau
Landrat Peter Dreier lobte das Engagement als Arbeitgeber: „Auch wenn der Landkreis Landshut eine wirtschaftlich starke Zuzugsregion ist – Fachkräfte sind auch bei uns in vielen spezialisierten Bereichen Mangelware. HUG hat diese Zeichen erkannt und bietet viele innovative Anreize, um neue Mitarbeiter zu gewinnen oder im Betrieb zu halten. Ein sehr interessanter Ansatz.“ Bürgermeister Andreas Strauß ergänzte: „Ich freue mich, dass wir mit der Firma HUG ein modernes Unternehmen in Ergolding haben, das nicht nur auf die Geschäftsprozesse wert legt, sondern auch so viel Augenmerk auf das Wohlergehen seiner Beschäftigten hat.“
Auch die interne Logistik bei HUG wurde ausgebaut. Erster Schritt war die Erweiterung der räumlichen Kapazitäten für Wareneingang, Warenausgang und Lager. Zuletzt wird nun ein neues Regallager installiert, das mit dem hauseigenen Datensystem vernetzt ist. „Über eine App bekommen die Mitarbeiter ihren Laufweg durch das Lager angezeigt, um möglichst viele Bestellungen in möglichst kurzer Zeit kommissionieren und abwickeln zu können“, sagte Goldhammer. Schließlich solle auch weiterhin jeder Kunde seine bis 16 Uhr eingegangene Bestellung am nächsten Werktag erhalten. Aktuell werden rund 40.000 Pakete pro Jahr verschickt. „Das wollen wir künftig noch toppen.“
3D-Druck-Netzwerk gegründet
Ein weiteres Digitalisierungsthema bei HUG ist Einkauf 4.0. Unter diesem Schlagwort personalisiert das Unternehmen seinen Onlineshop mit mehr als 250.000 Artikeln von mehr als 400 Herstellern je nach Kundenwunsch. „In Abstimmung mit den Kunden richten wir Zugänge und Bestellmöglichkeiten so ein, dass bestimmte Mitarbeiter aus vordefinierten Artikeln wählen und damit automatisch die passenden Produkte ordern können“, erklärte Schröter. „Das reduziert die internen Fehlerquellen, den Verwaltungsaufwand und senkt die Prozesskosten um 73 Prozent.“
Außerdem ist HUG Mitgründer des internationalen 3D-Druck-Netzwerk Rapid3D. Über dessen Online-Plattform können Kunden Konstruktionsdateien hochladen, Teile in beliebigen Stückzahlen und allen Materialien drucken und liefern lassen. „Das ist die optimale Technologie für die schnelle und günstige Produktion von Prototypen, Ersatzteilen und individuellen, komplexen Kleinserien in Hochtechnologiebranchen wie Medizintechnik und Luft- und Raumfahrt. Diese Teile werden aber auch in sämtlichen Industriezweigen, bei Maschinen- und Anlagenbauern und im Handwerk verwendet“, sagte Schröter.
Laut IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner fußt die erfolgreiche Modernisierung und Erweiterung bei HUG auf jahrzehntelanger Erfahrung und grundsolider Aufbauarbeit des Familienunternehmens. „Zudem ist sie das Ergebnis unternehmerischen Mutes und Weitblicks. Der schnelle und zuverlässige Onlinehandel ergänzt die klassischen Vertriebswege und die 3D-Druck-Plattform maximiert den Kundennutzen in einem extrem zukunftsträchtigen Bereich.“ Für die IHK sei HUG ein hervorragendes Beispiel für die innovative niederbayerische Wirtschaft, die Ausbildungs- und Arbeitsplätze für die Fachkräfte der Zukunft sichert.
Und stellvertretender HWK-Hauptgeschäftsführer Hans Schmidt würdigte das Unternehmen als starken Partner des Handwerks: „3D-Druck und andere Technologien sind längst keine Zukunftsvisionen mehr, sondern werden von unseren Betrieben aktiv genutzt. Das geht allerdings nur, wenn durch zuverlässige Anbieter wie HUG die Infrastruktur stimmt.“

Über HUG Technik und Sicherheit
HUG Technik und Sicherheit mit Sitz in Ergolding ist der Vollausstatter für Handwerk, Kommunen und Industrie in Ostbayern. Ob Arbeitsschutzkleidung, Ersatzteile für alle Branchen, Gewerke und Maschinen, Schlauchmeterware oder Dichtungen für sämtliche Einsatzgebiete: HUG hat mehr als 250.000 Artikel über den Laden in der Firmenzentrale und den Online-Shop im Zugriff. Auch als Einzelstücke, Prototypen und in Kleinserien – die beste 3D-Druck-Produktion in der Region macht das möglich. Das Unternehmen hat 23 Mitarbeiter und allein im Onlinehandel mehr als 100.000 registrierte und aktive Kunden.