Früher kamen bunte Kaugummikugeln aus Automaten, heute sorgen sie am Bahnhof für Snacks und Fahrkarten, spucken Bargeld aus oder liefern am Bauernhof Milch und Eier. Ausgabeautomaten sind im Alltag so geläufig, dass sie gar nicht mehr besonders auffallen.
Nun machen sie sich auf, im Rahmen von Einkauf 4.0 Produktionsunternehmen zu erobern. Denn auch dafür sind sie perfekt geeignet!

In modernen Unternehmen erhalten die Mitarbeiter ihr Verbrauchsmaterial zukünftig mit ihrer ID-Karte am Automat, der vom Technischen Händler nach dem aktuellen Bedarf befüllt wird.
So die Kurzfassung, und nun die Details:

Geeignete Produkte

Die Ausgabeautomaten enthalten Verbrauchsmaterial, das unregelmäßig benötigt wird. Wann das jeweils der Fall ist, lässt sich kaum planen. Trotzdem ist das Material so wichtig, dass die Produktion bei einem Mangel zum Erliegen kommen könnte.
Zu diesen C-Teilen zählt auf der einen Seite die Persönliche Schutzausrüstung der Mitarbeiter, also Handschuhe, Schutzbrillen, Gehör- und Atemschutz. Auf der anderen Seite werden Werkzeug oder Ersatzteile für Maschinen zu den C-Teilen gerechnet, die perfekt per Automat ausgegeben werden können.

Materialausgabe adé

Nichts gegen die allgemeine Materialausgabe, aber sie zieht im Vergleich zum Automaten öfter den Kürzeren:

  • Begrenzte Öffnungszeiten: Wenn der Bedarf in der Nacht- oder Wochenendschicht entsteht, kann er nicht gedeckt werden. Der Automat hingegen ist rund um die Uhr und an allen Tagen des Jahres dienstbereit.
  • Personalbedarf: Das Personal muss nach dem Nachtwächterprinzip verfügbar sein, hat auch unproduktive Leerlaufzeiten oder wird immer wieder aus anderen Aufgaben herausgerissen, um Material auszugeben. Zudem müssen mehrere Mitarbeiter in die Aufgaben eingearbeitet sein, um Urlaubs- und andere Ausfallzeiten überbrücken zu können. Für den Automaten gelten diese Aspekte natürlich nicht.
  • Lage: Je nach Größe des Betriebsgeländes kann der Weg zur Materialausgabe kostbare Zeit verbrauchen. Mit mehreren Automaten lassen sich diese Wege verkürzen, wenn der Inhalt und die Position eng mit dem zugehörigen Produktionsbereich gekoppelt sind.
  • Sichtbarkeit: Gerade auf Persönliche Schutzausrüstung wird großzügig verzichtet, wenn die Beschaffung zu kompliziert erscheint. Steht aber der Automat gut sichtbar in der Nähe der Arbeitsplätze, entfällt diese Scheinausrede.
  • Administrative Hintergrundaktivitäten: Bestände kontrollieren, nachbestellen, Lager auffüllen – all diese personalintensiven und zum Teil fehleranfälligen Tätigkeiten entfallen, wenn sie vom Automaten und dem Technischen Händler übernommen werden.
  • Social Distancing: So lange die Corona-Kontaktbeschränkungen aufrecht sind, reduzieren die Automaten die Kontakte zwischen Mitarbeitern ein wenig.

Der Automat

In Abhängigkeit von den angebotenen Produkten können sie mit Klappen, Spiralen oder Schubladen bestückt werden. So lassen sich mehr als 100 Produkteinheiten sicher unterbringen und ausgeben. Das nennt man vielseitig.

Smart werden die Automaten, weil sie die Bedarfsermittlung und Nachbestellung eigenständig übernehmen. Sobald ein Mindestbestand erreicht ist, wird der Technische Händler automatisch verständigt. Und sofort macht er sich mit Nachschub auf den Weg oder liefert diesen an definierte interne Ansprechpartner. Einen halbleeren Automaten wie auf dem Bild wird es beim Einkauf 4.0 in Unternehmen also nicht geben.

Smart sind die Automaten auch, weil sie die Produkte nur an die berechtigten Mitarbeiter ausgeben. Zudem ermöglichen sie jederzeit Auswertungen nach Kostenstellen, Produkten oder anderen Parametern. Über die gängigen Parameter hinaus lassen sich daraus sicher auch nützliche Hinweise für Kosten- und Prozessoptimierungen ableiten.

Der Technische Händler als Partner

Mit den smarten Ausgabeautomaten liefert der Technische Händler mehr als „nur“ Produkte. Er wird zum echten Partner, der über den Tellerrand hinaus schaut und sich auch um die Betriebsabläufe bei seinen Kunden kümmert. So bleibt diesen mehr Zeit, sich um ihre wirklich wichtigen Kernaufgaben zu kümmern. Dass eine längerfristige Partnerschaft auch günstigere Beschaffungskonditionen einhergehen, versteht sich von selbst.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Automatische Nachbestellungen statt personalintensiver Überwachung und Bestellung
  • Nachbestellung der bekannten und bewährten Produkte statt immer wieder mit neuen Artikeln zu experimentieren
  • Geringere Lagerbestände bei gleichzeitiger Versorgungssicherheit mit wichtigen Produkten statt großer Lagerbestände zur Sicherheit
  • Reduzierte Kapitalbindung statt Vorleistungen für Sicherheits-Lagerbestände
  • Ein zuverlässiger Lieferant über längere Zeit statt ständig Suche nach neuen Lieferanten mit Verhandlungen und allem „Papierkram“
  • Gebündelte Abrechnungen statt vieler Einzelrechnungen
  • Volle Nachvollziehbarkeit über Verbrauch statt Rätseln über unerklärlichen Schwund
  • Ständige Verfügbarkeit der Produkte 24/7 statt begrenzter Öffnungszeiten der Materialausgabe
  • Höchste Sicherheit für Mitarbeiter durch stets verfügbare Schutzausrüstung statt Gefahr durch fehlende oder unzureichende Produkte

Interessiert? Überzeugt?

Sprechen Sie uns an, damit wir Ihren Bedarf ermitteln und die für Sie passende Lösung erarbeiten können. Daniel Korfmann steht Ihnen unter dko@hug-technik.de oder 0871/97410-63 gerne zur Verfügung.

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