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WELLENDICHTRINGDIN 3760 / DIN 3761
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Wellendichtringe sind Lippendichtungen, um Gehäuse an austretenden Elementen (z.B. Wellen, Rohre, Schubstangen,
etc.) gegen die äußere Umgebung abzudichten., wobei die Dichtlippe radial an dem sich drehenden Teil
anliegt. Es handelt sich um leckagefreie, aktive Dichtungselemente.
Sie werden mit Festsitz in das Gehäuse eingebaut. Die Dichtlippe läuft auf der Oberfläche der
sich drehenden Welle und wird von einem Wurmfederring radial auf die Wellenoberfläche gedrückt. Die Dichtwirkung
beruht auf einem hydrodynamischen Rückförder-Effekt. Dieser entsteht durch die verschiedenen Dichtkantenwinkel,
wobei der Winkel auf der Flüssigkeitsseite größer sein muss. Es entsteht dadurch eine "Pumpwirkung"
von der Seite mit dem kleineren zum größeren Winkel. Die Gleitgeschwindigkeit sollte kleiner als 35
m/s sein und der Flüssigkeitsdruck unter 0,02 MPa liegen (annähernd drucklos).
Die gängigsten Bauformen
Axial-WellendichtringAxialwellendichtringe werden verwendet, um einfachere Dichtungsaufgaben zu erfüllen. Dazu zählt der
Staubschutz oder Spritzwasserschutz. Auch als Sekundärdichtung bei besonderen Schmutzbelastungen wird er zusätzlich
zum Radial-WDR eingebaut. Im Gegensatz zu den Radial-WDR dichtet hier die Dichtlippe nicht auf der Welle, sondern
am Gehäuse in axialer Richtung. |
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